Bis jetzt war des Öfteren die Rede davon, dass den Briten der Austritt aus der EU eine Menge Geld kosten würde; von bis zu 60 Milliarden Euro hörte man. Das fordert jetzt auch „Kommissar Öttinger“, also der EU- Haushaltskommissar Oettinger. Unter anderem deswegen, weil angeblich noch „Mitgliedsbeiträge“ offen seien. Kürzlich hörte man aber von britischer Seite  das Gegenteil. Die Briten wollen angeblich nicht einen einzigen Euro und auch kein einziges Pfund nach Brüssel oder sonst wohin zahlen, weil es dafür keine juristische Verpflichtung gibt, sondern sie wollen sogar 10 Milliarden Euro von der EU! Die Briten sind ja an der EIB, an der Europäischen Investitionsbank, beteiligt und mit dem Austritt aus der EU wäre diese Beteiligung dann auch Vergangenheit. Also wollen sie ihren Anteil zurück.

Die EU- Kommission hat ja schon nach Möglichkeiten zu suchen begonnen, wie der Wegfall der britischen Beitragsgelder wettgemacht werden kann. Unser Außenminister Kurz hingegen will der EU ein Sparprogramm verpassen. Er will, dass die verlorenen britischen Milliarden eingespart werden. Ob die Brüsseler Geldverschleuderer das akzeptieren werden, darf bezweifelt werden.

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