Eine Premiere! Dem „ersten verurteilten IS- Terroristen“ wurde die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen und damit ist, wie die „Krone“ schreibt, auch dessen Aufenthaltstitel verwirkt. Somit kann man hoffen und erwarten, dass man in den nächsten Tagen von dessen erfolgreicher Abschiebung hört. Es geht also doch. Warum aber haben wir ein paar hundert zurückgekehrte (ich vermeide es bewusst, „heimgekehrte“ zu schreiben) IS- Kämpfer und IS- Sympathisanten in Österreich, die sich ihrer Freiheit und der Sozialleistungen erfreuen? Mit diesen Leuten, teils mit und teils ohne österreichischen Pass, ist gleich zu verfahren. Im Falle fehlender Reisedokumente soll ihnen ein Fremdenpass ausgestellt werden, im Falle einer schon verliehenen österreichischen Staatsbürgerschaft diese aberkennen und ebenfalls einen Fremdenpass ausstellen oder auf die ursprüngliche Staatsbürgerschaft zurückgreifen und die Herrschaften dann der Fremdenpolizei übergeben.

IS- Sympathisanten und ehemalige IS- Kämpfer in Österreich nur „zu beobachten“, ist zu wenig. Was jetzt als Einzelfall passiert ist, nämlich der Entzug der Staatsbürgerschaft, sollte bei solchen Leuten doch der Regelfall sein. Auch wenn politische Gruppen und NGO´s vor Empörung aufheulen und ihr „Entsetzen“ über die Vorgangsweise der Behörden kundtun. Der Schutz Österreichs und der Österreicher geht vor!

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