„Österreich ist gesetzlich zur Umverteilung verpflichtet und ich erwarte persönlich, dass es dieser Verpflichtung nachkommt“. Das ist die Antwort Junckers auf den Brief von Kanzler Kern, der darin um eine Ausnahmeregelung gebeten hatte. Kern wollte damit angeblich erreichen, von der Zwangszuteilung von 1.953 Asylwerbern bzw. Migranten aus dem „Relocation- Programm“ ausgenommen zu werden. Jetzt werden wir uns untertänigst bedanken, weil diesem Ersuchen nicht stattgegeben wurde.

Da wird jetzt ein Mords- Palaver gemacht wegen der 1.953 Migranten, unter denen auch 50 unbegleitete Jugendliche sein sollen. (Diese 50 Jugendlichen wollte doch Wiens Bürgermeister Häupl sofort nehmen; für Ottakring. Hat er sie schon genommen?) Ja, sicher, es sind fast 2.000 und die werden uns pro Jahr auch mindestens 40 Millionen kosten. Aber wird mit dem ganzen Trara nicht von einem wirklichen Problem abgelenkt? Von dem Problem nämlich, dass auch heuer wieder, wenn es so weiter geht, um die 40.000 Asylwerber bzw. Migranten nach Österreich kommen werden, davon weniger als 30.000 zum Asylverfahren zugelassen werden (wegen der Obergrenze)  und die Übrigen „halt auch da sind“. Mit Versorgung natürlich. Von den Kriminellen, die schon da sind und noch kommen werden, heißt es nur, „die haben das Recht auf Asyl verwirkt“ und das war´s dann. Von den rechtskräftig negativ beschiedenen Asylwerbern hofft die Regierung nur, dass sie vielleicht doch freiwillig in ihre Heimat zurückkehren und nicht untertauchen. Bei den Untergetauchten, und das sind ja eine ganze Menge, könnte man wahrscheinlich auch einen Teil der angeblich oder tatsächlich verlorenen oder gestohlenen E- Cards wieder finden. Dem Himmel sei Dank, dass auf den E- Cards auch weiterhin großzügig auf ein Foto des Eigentümers verzichtet wird. Das ist aber sicher keine Beihilfe zum Missbrauch.

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