Österreich kracht wie die sprichwörtliche „dürre Semmel“, der Pleitegeier wird wohl das neue Hoheitszeichen. Ja, Österreichs Regierung weiß nicht mehr, wo und wie fehlendes Geld aufzutreiben wäre. ; einer der letzten Hoffnungsanker, die Registrierkassenpflicht, dürfte die Erwartungen auch bei Weitem nicht erfüllen und sich eher als Flop erweisen. Einige Bereiche gibt es in Österreich aber, für die ausreichend Geld da ist. Einer dieser Bereiche ist, wie könnte es anders sein, die Zuwanderung. (Asyl- oder Flüchtlingswesen kann man ja schwerlich dazu sagen) Da werden die Töpfe nie leer. Es hat sich mittlerweile zwar bis in die letzten vom Internet noch nicht so richtig erschlossenen Siedlungen herumgesprochen, dass mit dieser Bevölkerungsgruppe nicht der angebliche oder tatsächliche Fachkräftemangel behoben werden kann. Es handelt sich deswegen auch nicht um Systemretter, sondern eher um Systemzerstörer und trotzdem geht es weiter wie gewohnt; die Töpfe sind ja immer voll.

Ein anderer Bereich ist das Bundesheer. Das wurde ja mit dem Kauf der (T)Eurofighter mit Langzeitwirkung ruiniert und den Rest gab ihm ein äußerst unkluger Minister, von dem man seit Mai 2016 nichts mehr hört, außer dass er ASFINAG- Chef werden will. Jetzt wird also wieder aufgerüstet und der letzte Streich ist der Kauf von 34 Stück Radpanzern. Die Wertschöpfung bei dem Kauf bleibt zu 70 Prozent in Österreich, heißt es. Die Eigentümer des Produktionsbetriebes sind aber keine Österreicher. Hoffentlich gibt es zu diesem Kauf nicht in ein paar Jahren auch einen Untersuchungsausschuss. Ob diese Aufrüstung notwendig ist oder nicht; auch für diesen Bereich gibt es ausreichend Geld.

Auch in die Polizei wird viel investiert, beim Personal genau so wie bei der Ausrüstung. Da ruft einer Gott an und es ist ein Großeinsatz fällig; dort sind Hundertschaften für Hausdurchsuchungen und Festnahmen von Staatsfeinden nötig. Anderswo braucht man eine Menge Leute, um traditionell mit Messern und Eisenstangen ausgetragene Diskussionen unter Familienclans unter Kontrolle zu bringen. Auch das unrühmliche Katz- und Maus- Spiel zwischen Exekutive und Justiz um festgenommene und wieder freigelassene Drogenhändler bindet eine Menge Personal. Da die allgemeine Gefährdungslage sich ja auch nicht verbessert, bedarf es vorbeugend auch besserer Ausrüstung. Man kann natürlich Mutmaßungen darüber anstellen, ob es für die beiden letztgenannten Bereiche nicht auch andere Gründe als die offiziell genannten zur Aufrüstung gibt oder ob es nicht doch einen Zusammenhang zwischen allen drei genannten Bereichen gibt.

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