Die erwarteten oder erhofften 50.000 wurden es nicht, aber zwischen angeblich 5.000 und 15.000 Demonstranten gingen in Köln doch auf auf die Straßen, um gegen den AfD- Parteitag mit etwa 600 Delegierten und gegen die AfD generell zu demonstrieren. Von friedlichen und „bunten“ Karnevalsvereinen bis zu gewaltbereiten und gewalttätigen schwarz- vermummten sogenannten „Aktivisten“ der Antifa, von Kindern bis zu Rentnern war alles anzutreffen, auch Politiker aus dem linken Lager durften nicht fehlen. Von „Gegendemos“ war irreführend die Rede in den Medien. Gegendemos kann es logischerweise nur gegen andere Demos geben. Die gab es aber nicht; es gab nur den Parteitag einer zugelassenen und in fast jedem Landtag vertretenen Partei. Diese Partei ist in Deutschland verhasst, weil sie die linke Einheitsmeinung nicht teilt. In anderen Ländern wird so etwas nicht so dramatisch gesehen.

Dass Mitglieder und Funktionäre dieser Partei bedroht werden, körperlich attackiert und verletzt werden; ihre Wohnungen, Häuser, Autos etc. das Ziel von Anschlägen werden, ist eine Schande für die Deutschen. Für jene Deutschen, welche sich voller Stolz als „demokratisch“ bezeichnen. Welche Toleranz fordern, aber nicht gewillt sind, tolerant gegen politisch Andersdenkende zu sein. Für jene Deutschen, welche sich im Gefühl des Wohlbehagens suhlen, doch zu den Guten zu gehören. Für jene Deutschen, welche unter den wohlwollenden Blicken der „Altparteien“- Politiker diese undemokratische bis schon kriminelle Vorgangsweise ausüben oder tolerieren.

Alle, die jede Meinung außer der eigenen bekämpfen, sollen sich an den französischen Philosophen Voltaire halten. Der sagte schon im 18. Jahrhundert: „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie sie sagen dürfen“.

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