Unter Präsident Obama wurde in den USA eine verbindliche Schuldenobergrenze von 20 Billionen, also 20.000 Milliarden Dollar festgelegt und die ist jetzt im März in Kraft getreten. Da diese 20 Billionen fast erreicht sind – es wird auch behauptet, sie wurden schon überschritten – ist mit einem sogenannten „Government- Shutdown“ zu rechnen. Das heißt, dass im Zuge einer Regierungsschließung staatliche Einrichtungen geschlossen werden und deren Finanzierung eingestellt wird, Beamte nach Hause geschickt werden, Forschungseinrichtungen geschlossen werden etc. Wegen eines drohenden „Government- Shutdown“ hat jetzt sogar der US- Vizepräsident Pence eine Asien- Reise abgebrochen.

Abgewendet kann eine solche Regierungsschließung, eine solche gab es übrigens im Herbst 2013 für 17 Tage, nur werden, wenn es bis Ende April zwischen Demokraten und Republikanern zu einer Einigung über einen Budgetentwurf für das nächste Finanzjahr kommt. Das heißt aber nichts anderes, als die Schuldenobergrenze weiter hinauf zu setzen, beispielsweise auf 21 oder 22 Billionen oder auch noch höher. Die – laut Eigendefinition – einzige Supermacht der Welt ist also pleite und wenn es nicht schnell zu einer Lösung kommt, auch ohne eine voll funktionierende Regierung. Präsident Trump meinte jedoch: „Ich glaube, wir sind in einer guten Verfassung. Wir bleiben zuversichtlich, dass es keine Schließung geben wird“.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es.

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