Dass Ungarn bzw. der ungarische Premier Viktor Orban bei der jetzigen EU- Führung nicht gerade beliebt ist, ist allgemein bekannt. Orban weigert sich ja bis jetzt ziemlich standhaft, auf dem politischen Parkett den geforderten „Brüsseler Linkswalzer“ freiwillig mitzutanzen. Besonders angekreidet wird ihm, dass er die verordnete Willkommenskultur gegenüber der Massenmigration nicht akzeptiert und Ungarns Grenze, die auch EU- Außengrenze ist, schützt. Dazu ist er aber sogar nach EU- Regelwerk verpflichtet; verpflichtet dazu wären aber auch andere Staaten, die jedoch das Gegenteil machen und dafür das Wohlwollen Brüssels genießen. In letzter Zeit hat Orban die EU- Führung aber auch wegen eines neuen Hochschulgesetzes vergrämt. Dieses Gesetz ist nämlich wie maßgeschneidert, um die CEU, die „Central European University“ in Budapest schlimmstenfalls schließen zu können. Diese „Elite- Uni“, wie sie von vielen bezeichnet wird, wurde vom ungarisch- stämmigen Großinvestor und Multimilliardär George Soros gegründet. Diesem Menschenfreund Soros wird nachgesagt, dass er einer der Macher des „Arabischen Frühlings“, des Ukraine- Putsches und der Flüchtlings- und Migrantenkrise in Europa ist. Seine NGO´s wie z. B. die „Open Society Foundation“ sind aber auch anderswo aktiv, um den Boden für Unruhen und „Regime Changes“ aufzubereiten. Aus dem Grund hat Russland schon 2015 Soros- Organisationen für „unerwünscht“ erklärt. Auch Polen will jetzt gegen Soros- Organisationen vorgehen.

Jetzt haben sich EU- Kommissionspräsident Juncker, sein Vize Frans Timmermans und George Soros in Brüssel getroffen. Bei dem Treffen ging es auch oder vielleicht sogar hauptsächlich darum, wie die ungarische Regierung gezwungen werden kann, ihre harte Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik zu ändern. Man wird wohl danach suchen, ob Orban nicht da und dort gegen EU- Recht verstoßen hat, um ihn vor ein EU- Gericht bringen zu können. Soros wird natürlich auch versuchen, seine Uni zu retten. Mit Hilfe dieser Uni soll ja zu einer Abwahl oder einem Sturz Orbans beigetragen werden. Timmermans, der die Soros- Uni gar als „Perle in der Krone Europas“ bezeichnete, kündigte schon ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn an.

Der Weg zu einer linken Einheitsmeinung in der EU führt über Ungarn, darum wird der Druck verstärkt. Das hat auch Soros schon berücksichtigt und dem Netzwerk „correctiv“, wie zu lesen ist, 100.000 Euro gespendet. Damit es „fake news“ noch besser erkennen und unterdrücken kann. Es sollen ja auch ungarische Medien kontrolliert werden.

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