Der „Government Shutdown“, also eine Regierungsschließung, bedroht die USA wegen der Schuldenkrise weiterhin. Der Kongress hat zwar bis zum 5. Mai als Notlösung eine Übergangsfinanzierung beschlossen, um eine Zahlungsunfähigkeit und das Herunterfahren der Regierung zu vermeiden. Diese Notlösung ist von Präsident Trump jetzt noch zu unterzeichnen. Damit ist eine Schonzeit von ein paar Tagen erreicht worden, um das Budget für das laufende Haushaltsjahr erstellen zu können. Da sind aber gewaltige Streitereien zu erwarten; die Demokraten wollen nämlich nicht hinnehmen, dass Milliarden für den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko vorgesehen werden. Auch bei anderen Themen wird gestritten und gefeilscht und auch bei den Republikanern gibt es Streitpunkte. Der Kongress wird sich aber einig werden müssen über das Budget für das laufende Haushaltsjahr und sie werden sich auch einigen. Die USA können es sich einfach nicht leisten, nur eingeschränkt regierungsfähig und zahlungsunfähig zu werden. Also wird wieder einmal die Schuldenobergrenze hinaufgesetzt auf 21 oder 22 Billionen oder auch mehr und das Spiel geht weiter. Richtig kritisch wird es ja erst dann, wenn die Schuldscheine der Amerikaner niemand mehr kaufen will. Deswegen muss auch um jeden Preis und mit aller Gewalt am „Petro- Dollar“ festgehalten werden.

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