Die EU wirft China vor, eine Mitschuld an den massiven Flüchtlingsströmen von Nordafrika oder der Türkei über das Mittelmeer nach Europa zu haben. China produziere Schlauchboote, die in asiatischen Ländern verkauft werden und dann irgendwie den Weg zu den Schleppern finden und die bringen ihre Kundschaft dann mit diesen Schlauchbooten nach Europa. Diese wirre Idee vertritt zumindest der EU- Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos. Auf die Idee, dass seine Heimat Griechenland und auch Italien die Grenzen kontrollieren und schützen und  das Feld nicht freiwillig den Schleppern und NGO´s überlassen sollen, kommt er wohl nicht. Es ist ja erschreckend zu hören, dass seit 2015 alleine aus Nordafrika zirka 1,5 Millionen Menschen nach Europa kamen, weil sie eben nach Europa „gerettet“ wurden und nicht nach der Rettung den wesentlich kürzeren Weg zurückgebracht werden. Außerdem sind viele von denen, die von NGO´s und Küstenwache nicht gefunden wurden, ertrunken.

Den Chinesen jetzt den Vorwurf zu machen, sie wären wegen ihrer irgendwo in Asien verkauften Schlauchboote mitverantwortlich für die Massenmigration, ist lächerlich und absurd. Da könnte und müsste man auch dem japanischen Hersteller eines sehr erfolgreichen Automodells, einem sogenannten „Pick- Up“, vorwerfen, für die Erfolge des IS mitverantwortlich zu sein. Auf Videos sind nämlich immer wieder Konvois dieser Pick-Up´s oder auch einzelne Fahrzeuge mit aufgebauten Maschinengewehren oder Granat- und Raketenwerfern auf der Ladefläche zu sehen und die haben zu den militärischen Erfolgen des IS beigetragen.

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