In letzter Zeit hörte man sehr viel über Nordkorea und seinen Machthaber Kim Jong Un. In den meisten Meldungen wird er mit Bezeichnungen wie „der Irre“ , „der Verrückte“, „der Wahnsinnige“ versehen. Er droht immer wieder mit Atombomben und führt oft Raketentests durch. Die Warnungen der USA, dass sie auf seine Raketentests mit einem Militärschlag reagieren würden, beantwortet er mit der Drohung, die US- Flotte vor seiner Küste zu versenken und die USA anzugreifen. Auch Südkorea und Japan fühlen sich von Kim Jong Un bedroht. Ist die Gefahr eines Krieges wirklich so real? Vielleicht doch nicht. US- Präsident Trump möchte sich unter Umständen mit Kim Jong Un treffen und die USA brauchen ja Nordkorea weiterhin als Feindbild. Die Chinesen brauchen Nordkorea als Pufferzone, sonst haben sie die Amerikaner an ihrer Grenze stehen und es würde ihnen ähnlich ergehen wie den Russen an der Grenze zu den europäischen Staaten. Ja, und auch die Russen haben eine, allerdings sehr kurze, gemeinsame Grenze mit Nordkorea und somit dient es auch hier als Pufferzone. Warum aber das martialische Auftreten Nordkoreas? Es wird vielleicht befürchtet, dass sich die Geschichte (fast) wiederholt. Die Nordkoreaner haben 1950 den 38. Breitengrad überschritten und den Krieg gegen Südkorea begonnen, um die Wiedervereinigung zu erzwingen. Sie wurden aber zurückgeschlagen und Nordkorea wurde durch US- Bombardements in Schutt und Asche gelegt; Millionen Menschen wurden getötet. Ein hoher US- Militär wird zitiert: „Wir gingen rüber und kämpften den Krieg und brannten jede Stadt in Nordkorea nieder“. Eine „Ur“- Angst vor der Wiederholung der damaligen Angriffe, bei denen 20 Prozent der Bevölkerung getötet wurde, ist möglicherweise der Grund für die Entwicklung der Atombombe und der Raketen und auch für die Drohungen, im Falle eines Angriffes auf Nordkorea mit der Atombombe zurückzuschlagen.

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