Vizekanzler und ÖVP- Chef Mitterlehner hat gesehen, dass nichts mehr geht, dass es keine Gefolgschaft mehr für ihn gibt und hat deshalb das Handtuch geworfen. Im Stich gelassen und bloßgestellt von den eigenen Partei- „Freunden“, auf Twitter ausgetrickst vom ehrenwerten Sohn des Kanzlers, der auch, damit es in einem Aufwaschen geht, Außenminister Kurz mit dem ehemaligen ugandischen Diktator und Massenmörder Idi Amin verglichen hat (was ist dieser Kern- Sohn eigentlich für ein missratener Fratz?) Dann musste sich Mitterlehner noch vom fast allmächtigen ORF- Wolf mit einem Django- Sager anzählen lassen. Kein Wunder, dass er nach Casino- Manier sagte: Nichts geht mehr; rien ne va plus. Sind ja wirklich Schauspieler, Selbstdarsteller und Glücksritter in dem Verein, der sich „Regierung“ nennt. Vorgezogene Wahlen werden allerdings wenig ändern, ist zu befürchten. Die Österreicher neigen erfahrungsgemäß dazu, immer wieder die Gauklertruppen und Laiendarsteller in die Regierung zu wählen, von denen sie immer wieder verkauft und verraten wurden. Das ist vergleichbar mit dem Spruch, dass die dümmsten Kälber selbst den eigenen Metzger wählen.

Man könnte aber einmal versuchen, diese Wadlbeißer, Meuchler, Giftspritzer etc. von Rot und Schwarz (vielleicht würden sich auch ein paar „Andersgefärbte“ anbieten) in einer Arena zusammen zu treiben und sie zum Gaudium der Zuschauer eine echte Schlammschlacht a la Wrestling austragen zu lassen; wie früher am Heumarkt bei den Catchern. Keine verbale Schlammschlacht; die wird ja im sogenannten „Hohen Haus“ und auch im Hintergrund aus sicherer Deckung heraus als „Reality- Show“ mit laufend neuen Folgen geboten.

Advertisements