Bei der BP- Wahl im letzten Jahr war laufend zu hören, dass die FPÖ bzw. der FPÖ- Kandidat Österreich spalten und auseinander treiben würde. Da der „grünabhängige“ Kandidat die Wahl gewann, könnte man nachträglich zu Recht sagen, er bzw. die Grünen hätten Österreichs Gesellschaft gespalten. Diese Spaltung wird jetzt mit der Glawischnig- Nachfolge bestätigt und fortgesetzt. Die EU- Abgeordnete Ulrike Lunacek wurde ja zur Spitzenkandidatin der Grünen für die kommende NR- Wahl benannt und Frau Lunacek sagte dann: „…Wir Grünen sind die Einzigen, die garantieren, dass es mit uns keine FPÖ in der Regierung gibt“… „Wir sind die Einzigen, die hier links der Mitte stehen“. Und weiter: Eine blaue Regierungsbeteiligung „wäre nicht nur für Österreich fatal, sondern auch für die EU. Ich will kein Österreich, das Richtung Orban abdriftet“. Jetzt kurz zu ihrem ersten Satz zurück: Soll vielleicht jemand anderer für die Grünen garantieren? Außerdem sehr unwahrscheinlich, dass die FPÖ mit den Grünen in der Regierung wäre.
Aber was glaubt diese Frau eigentlich, wer und was sie ist? Sie meint wohl, weil ihr danach ist, kann sie ein Drittel (oder wie viel auch immer) der österreichischen Wähler ausgrenzen. Sie meint wohl, was ihr Weltbild betrifft, sei sie das Maß aller Dinge und vergisst ganz, dass es außer der grünen Meinung noch andere Meinungen gibt. Das versteht man unter Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, Frau Lunacek! Es funktioniert nicht einfach laut zu schreien: Wir sind die Guten, weil wir sagen, dass wir die Guten sind!
Zur Erinnerung: Ein Beispiel zum Demokratieverständnis der Grünen in Brüssel: Nach der deutlichen Abfuhr für die EU- Politik bei der Volksabstimmung in den Niederlanden zum EU- Ukraine- Abkommen im vergangenen Jahr forderte die Fraktionschefin der Grünen im EU- Parlament allen Ernstes, nationale Volksabstimmungen über EU- Themen zu verbieten.

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