Bis jetzt ging es, wenn in den Medien von „retten“ die Rede war, eigentlich immer um Mittelmeer- Flüchtlinge in Seenot oder um Banken. Jetzt kommt anscheinend ein neuer Bereich dazu. Ein Zeitungsartikel mit dem Titel: „Italien führt Zwangsimpfung für Kinder ein“ lässt nämlich vermuten, dass dadurch notleidende Pharmafirmen gerettet werden sollen. Schulpflichtige Kinder sollen ab dem nächsten Schuljahr zwangsweise gegen zwölf Krankheiten geimpft werden, bei Verweigerung drohen harte Strafen. Außerdem werden nicht geimpfte Kinder dann auch nicht mehr in Krippen, Kindergärten und Vorschulklassen aufgenommen. Ein Impfzwang in dem Umfang ist einzigartig und durch nichts gerechtfertigt. Die Idee dazu kam wegen einer angeblichen Masernepidemie in Italien, jetzt gehen aber die Wogen hoch wegen dieses gesundheitlichen Diktats von oben, auch weil es diese Verpflichtung in anderen Ländern nicht gibt. Es wird jetzt auch der Verdacht geäußert, dass Pharmafirmen dadurch unterstützt werden. Zu Masern gibt es übrigens Studien, bei denen die Impfungen nicht gut wegkommen. Es wird auch belegt, dass Geimpfte erkranken können und sogar andere, ebenfalls geimpfte Menschen, anstecken können. Ein Wiederauftreten ausgerottet geglaubter Krankheiten ist auch darauf zurückzuführen, dass diese Krankheiten von nicht untersuchten Flüchtlingen eingeschleppt wurden.

Eine jüngst veröffentlichte Studie einer US- amerikanischen Universität kam zur Erkenntnis, dass nicht geimpfte Kinder deutlich weniger Gesundheitsprobleme haben als geimpfte Kinder. Es war aber gar nicht einfach, ungeimpfte Kinder für die Vergleichsstudie zu finden. Diese Studie bezieht sich allerdings nicht auf die Krankheiten, die man in Italien mit der Zwangsimpfung bekämpfen will.

Zu den Masern impfungen:

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