Bis jetzt wurde er von der Elite nur verachtet, ab jetzt wird er wohl auch gehasst. Die Rede ist von US- Präsident Trump und den Hass hat er sich in Brüssel und beim G7- Gipfel in Taormina auf Sizilien zugezogen. Trumps erste Auslandsreise ist ja, je nach Ansicht, nicht gerade von Erfolg gekrönt. Bei seinen ersten Stationen bei den Saudis und in Israel gab es für die Elite schon Gründe, sich zu ärgern. Unter anderem wegen des Riesen- Waffendeals, den Trump mit den Saudis abschloss und den Trump als Riesen- Erfolg für sich verbuchte. Er sorgte auch beim Papst, den er dann besuchte, für ein ernstes Gesicht und in Brüssel, seiner nächsten Station, hielt sich die Begeisterung über seinen Besuch bzw. über seine geäußerte Meinung auch in Grenzen. Besonders peinlich wurde seine Äußerung aufgefasst, dass 23 NATO- Staaten den USA viel Geld schulden. Es stimmt nämlich und ganz vorne dabei bei den Schuldnern ist Deutschland. Merkels Gesicht sprach Bände. Ja, Wahrheit kann auch weh tun und Trumps direkte Sprache schmerzte. Beim G7- Gipfel blockierte Trump eine geplante Erklärung über positive Aspekte der Zuwanderung. Da wäre von gut verwalteter Zuwanderung die Rede gewesen und davon, den Bürgern einzureden, dass Unterstützung nur jene bekommen würden, die sie wirklich brauchen. Die Realität schaut aber anders aus und deswegen kam das Veto von Trump. Er beharrte darauf, dass jeder Staat das Recht und die Pflicht hat, seine Grenzen und die Zuwanderung zu kontrollieren. Damit widersprach er natürlich der politisch korrekten Einstellung der EU. Eine Initiative zur Ernährungssicherheit wurde von Trump ebenfalls blockiert und es gab wegen Trump auch keinen Fortschritt bei der Klimapolitik.

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