Eine deutsche Zeitung hat vor ein paar Tagen über eine geplante neue Schandtat der EU- Kommission berichtet. Dieser miese Plan wurde der Zeitung zugespielt, obwohl die EU- Parlamentarier, die über diese Sache informiert wurden, sich zu Stillschweigen verpflichten mussten. Es geht bei diesem Plan darum, dass die EU- Kommission mehr Geld braucht und auch mehr Einfluss über das Geld der Mitgliedstaaten haben will; die Finanzminister der Eurozone sollen der Kontrolle durch das Europaparlament unterworfen werden. Das macht aus Sicht der Kommission aber nur Sinn, wenn alle EU- Staaten den Euro haben. Die Souveränität über das Geld soll den EU- Staaten genommen werden. Das soll unter dem Begriff „Demokratisierung der Währungsunion“ so schnell wie möglich durchgezogen werden. Es soll bis 2025 allen EU- Staaten der Euro aufgezwungen werden und es wird die Kommission bis dahin auch nicht interessieren, ob die wirtschaftlichen Kriterien erfüllt werden oder nicht. Das hat die EU- Kommission bei Griechenland ja auch nicht interessiert. Die Folgen kennt und spürt man seit Jahren, aber damals hat man großzügig über über die von GS gefälschten Bilanzen der Griechen hinweg gesehen. Aus politischen Gründen mussten die Griechen in die Eurozone, das finanzielle Debakel wurde bewusst in Kauf genommen. Als nächste Forderung wird dann wohl wieder der Ruf nach einem EU- Finanzminister ertönen. Den gibt es eventuell schon, bevor alle EU- Staaten den Euro haben. Dann werden Euro- Bonds kommen, gemeinsame Schulden, ein neuer Investitionsfonds (der „Juncker- Fonds“, der Europäische Fonds für strategische Investitionen mit etwa 300 Milliarden, hat ja gar nichts bis wenig bewirkt) und ein paar neue Mitgliedsländer. Wer bis dahin immer noch schläft, der wird dann durch einen Knall geweckt. Durch den Knall, wenn es dieses Gebilde zerreißt.

Wie sagte doch Juncker vor Jahren? „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“.

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