Vor ein paar Tagen gab es im australischen Melbourne einen islamistisch motivierten Terroranschlag, der vom IS für sich beansprucht wird. Der Täter, ein Mann somalischer Abstammung, rief bei einem TV- Sender an und sagte: „Dies ist für den IS“. Er hatte eine Frau als Geisel genommen und einen Mann getötet. Bei der Befreiung der Geisel leistete er bewaffneten Widerstand und verletzte drei Polizisten, bevor er erschossen wurde. Von diesem Anschlag war in unseren Medien so gut wie nichts zu hören. Ist es mittlerweile schon so weit, dass eine Geisel, ein paar angeschossene Polizisten, ein vom Geiselnehmer erschossener Mann und ein erschossener Geiselnehmer zu wenig ist, um von den Medien gebracht zu werden? Oder ist genau das Gegenteil der Fall und es soll bzw. darf ganz bewusst nichts berichtet werden? Es stimmt anscheinend, dass wir uns an Anschläge gewöhnen müssen und daran, dass nicht über jeden berichtet wird. Es wird ja auch nicht über jeden Autounfall berichtet.

Hier wurde berichtet:

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