Mit „Zuckerbrot und Peitsche“, anders gesagt mit steuerlichen Vergünstigungen und finanziellen Vorteilen, Gratisparken in Bezahlzonen, mit massiver Propaganda die umweltfreundlichen Vorteile betonend und mit angedeuteten Drohungen eines kommenden Verbotes von Autos mit Verbrennungsmotoren, im Besonderen Dieselmotoren, soll der Kauf von E- Autos in die Höhe getrieben werden. Vor Kurzem erst wurde ja bekannt gegeben, dass in Österreich bis jetzt 10.000 E- Autos verkauft wurden und es wurde auch berichtet, dass in Norwegen angeblich schon 35 Prozent der Autos einen E- Antrieb haben und generell E- Autos beinahe das Nonplusultra an Umweltschutz seien.

Da gibt es jetzt aber einen gewaltigen Dämpfer für die Euphorie bei den Stromautos und der wird verursacht durch eine schwedische Studie. Die zeigt nämlich auf, dass die Produktion der Akkus für die E- Autos wesentlich umweltbelastender ist als bisher angenommen bzw. bekannt gegeben. Die Studie belegt: Mit einem Auto mit herkömmlichem Verbrennungsmotor kann man acht Jahre fahren, um so viele Schadstoffe in die Umwelt zu blasen, wie für die Produktion der Akkus eines umweltfreundlichen Autos wie des Tesla Model S produziert werden. Da ist die Umweltbelastung durch die Stromproduktion noch gar nicht berücksichtigt. Was nun also? Umweltschädliche Verbrennungsmotoren in den Autos oder umweltschädliche Akkus? Vielleicht landet man irgendwann bei Tretautos für Erwachsene als umweltfreundliche Alternative.

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