Die Schlepper und Massenmörder, die für den Tod von 71 illegalen Flüchtlingen verantwortlich sind, stehen jetzt in Ungarn vor Gericht. Auslöser für den Tod der 71 Menschen war Gier und absolute Skrupellosigkeit und dafür gebührt jedem der Angeklagten die mögliche Höchststrafe. Aus der Sicht ist Ungarn als Verhandlungsort wahrscheinlich auch eine bessere Wahl als Österreich. Während die Medien über die Schlepper als die alleinigen Schuldigen berichten, sollte man aber auf eines nicht vergessen: Jene Staaten, welche die Grenzen zum Mittelmeer nicht sichern, sind mitschuldig. Sie ermöglichen die Schlepperei über das Meer und somit auch weiter in die für Flüchtlinge interessanten Zielländer Mittel- und Nordeuropas. Die Türkei hat die Aufgabe der Grenzsicherung für Griechenland übernommen, denn die Griechen haben in dem Punkt versagt. In Italien ist die Situation ähnlich, obwohl eine fast lückenlose Überwachung technisch kein Problem wäre. Das hat z. B. auch der ranghöchste Soldat Österreichs gesagt. Es scheitert also nur am Willen. Die Italiener sehen nicht nur zu, wie die „Flüchtlinge“ z. B. von NGO´s sogar schon in libyschen Hoheitsgewässern abgeholt werden, sondern sie unterstützen sie sogar dabei. Durch diesen Extraservice von NGO´s und Küstenwache werden die Schlepper immer krimineller und menschenverachtender, schicken ihre „Kunden“ mit billigen Schlauchbooten und fast ohne Sprit auf die Reise, davon ausgehend, dass sie ja ohnehin abgeholt werden. Sie haben ja ihre Position bekannt gegeben. Allerdings gibt es trotzdem Tote. Sei es, dass die Schlauchboote draufgehen. Sei es, dass die Boote kentern oder sie aus irgendwelchen Gründen nicht abgeholt werden.

Mitschuldig am Tod von Fluchtwilligen sind also jene Mittelmeer- Anrainerstaaten in Europa, welche die EU- Außengrenze nicht sichern wollen sowie jene Einrichtungen und Interessensgruppen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, so viele Flüchtlinge wie möglich zu „retten“ und nach Europa zu bringen.

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