In Italien bahnt sich eine neue Migrationswelle ähnlich der von 2015 an und die betrifft in weiterer Folge einige andere europäische Staaten, darunter Österreich. Prognosen gehen davon aus, dass heuer 230.000 bis 250.000 Menschen über das Mittelmeer kommen werden. Der Großteil dieser Menschen, häufig handelt es sich dabei um Wirtschaftsflüchtlinge, wird mittels NGO- Schiffen nach Italien „gerettet“. Österreich bereitet sich auf eine Flüchtlingswanderung von Italien ausgehend Richtung Norden für ein „Grenzmanagement“ vor, indem 750 Soldaten bereitgestellt werden. Viel ist das allerdings nicht. Immerhin muss im Schichtbetrieb rund um die Uhr die Grenze gesichert werden, wenn die Kontrollen Sinn machen sollen. Ja, und wenn dann Brüssel sagt, dass wir die Grenze nicht sichern dürfen, dann werden wir uns wahrscheinlich mit hängenden Köpfen wieder trollen. Weil wir brav sind wie gut erzogene Kinder und Anweisungen befolgen. Es ist allerdings gut möglich, dass man die Migranten und Flüchtlinge bis nach den Wahlen in Deutschland und Österreich in Italien hält, um nicht den rechten Parteien in die Hände zu spielen.

Was macht eigentlich Italien wegen der Massen an Flüchtlingen und Migranten, die schon fast im Stundentakt ankommen? Außer jammern und fordern eigentlich nicht viel. Die italienische Regierung jammert, weil so viele kommen bzw. abgeholt und gebracht werden und sie fordert von den EU- Partnern mehr Unterstützung bei der Aufnahme von Flüchtlingen/ Migranten. Sie fordert auch, dass Schiffe mit Fluchtwilligen künftig auch Häfen in anderen EU- Staaten anlaufen sollen. Die EU- Kommission wacht anscheinend aus einem Dämmerzustand auf und kündigt einen Aktionsplan zur Eindämmung der illegalen Migration an. Dabei dürfte es aber um nichts anderes gehen, als einen neuen Plan zur Verteilung der Geflüchteten vorzuschlagen. Weder Italien noch die EU- Kommission noch sonst wer kommt auf die Idee, Fluchthelferschiffe der NGO´s von der libyschen Küste fern zu halten und von den Schleppern übernommene Menschen dorthin zurückzubringen , wo sie in die Boote gestiegen sind. Das würde das Problem schlagartig lösen.

Eine geduldete oder geförderte Umwandlung von Mitteleuropa in ein neues Afrika oder Vorderasien oder eine Mischung daraus ist jedenfalls keine gute Lösung der „Flüchtlings“- Krise, auch wenn einige Politiker fordern: „Wir müssen uns vermischen“. Es könnte als Verrat am eigenen Land gesehen werden.

Advertisements