Mit der Veröffentlichung des Schweinefleischverbotes in den Salzburger Kindergärten und anderen Einrichtungen hat Servus TV einen Volltreffer in der Berichterstattung gelandet. Dadurch wurde wieder in Erinnerung gerufen, dass Salzburg nicht die einzige Landeshauptstadt ist, in der in kommunalen Einrichtungen wie z. B. Kindergärten schon längst stillschweigend ein Schweinefleischverbot über den Speiseplan verhängt wurde. Es ist eine Unverschämtheit der Politik und der politisch dominierten Magistratsabteilungen und Kommunen, still und leise und hinten herum den Menüplan für Kinder islamkonform abzuändern; eine Abart vorauseilenden Toleranzwahns. Dieser Kniefall vor dem Islam, den sicher kein islamischer Würdenträger fordern würde, ist eine Diskriminierung und Herabsetzung der autochthonen, nicht- islamischen österreichischen Bevölkerung. Es ist absolut unverständlich, warum österreichische Politiker und Beamte dermaßen rückgrat- und charakterlos vorgehen. Das an den Haaren herbeigezogene Argument, dass Schweinefleisch ungesund sei, punktet jedenfalls nicht. Schweinefleisch ist seit grauer Vorzeit fixer Bestandteil der Ernährung. Es hat immer geschmeckt und war der Gesundheit nicht abträglich. Es ist auch nichts bekannt, dass man durch Verzicht auf Schweinefleisch Unsterblichkeit erlangen könnte. (Dieses Argument ist natürlich nicht ganz ernst gemeint!) Vorbeugend medikamentös behandelt mit Antibiotika, Hormonen und wer weiß womit noch werden in der Massentierhaltung Hühner und Puten genau so wie Schweine oder auch Rinder. Die Tiere sollen ja gesund bleiben, schnell wachsen und das Fleisch, egal welches, soll billig sein.

Es ist jedenfalls eine ausgewachsene Schweinerei, was da seit Jahren von den zuständigen Leuten in Sachen Kinderspeiseplan eher österreichweit als nur in Salzburg oder Bregenz oder Wien praktiziert wird und immer mehr um sich greift.

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