Wenn heutzutage zwei Menschen (meist, aber nicht unbedingt männlichen Geschlechts) zu raufen beginnen, also mit körperlicher Gewalt aufeinander losgehen, passiert das fast immer aus persönlichen Gründen und häufig ist Alkohol im Spiel. Einer der möglichen Gründe ist der Streit um eine Frau. Handelt es sich bei den Kontrahenten um zwei Einheimische, ist das weiter keine große Sache. ist es aber eine „internationale“ Auseinandersetzung, wird die Sache schon problematisch. Wenn ein Einheimischer den Streit angezettelt hat, steht er gleich einmal als „Rassist“ oder als „Islamhasser“ vor Gericht. Im umgekehrten Fall muss sich der Einheimische schon einmal beschimpfen und verprügeln lassen. Da gebietet die geforderte Toleranz, das hinzunehmen. Richtig problematisch wird es aber, wenn sich bei uns mehrere Ethnien bei einer Massenschlägerei gegenüberstehen und mit Eisenstangen, Holzprügeln und Messern ihre gegenseite Hochachtung zum Ausdruck bringen. Meldungen dieser Art hört man relativ häufig aus Wien, aber auch in anderen Städten sind solche öffentlichen Massenveranstaltungen keine Seltenheit. Die letzten Meldungen dieser Art kamen aus Steyr und Linz. Im ersten Fall waren es laut Zeitungsbericht „Türken, Tschetschenen und Afghanen“, die sogar die Totalsperre einer Straße wegen der Prügelei schafften. Im anderen Fall sind „zirka 30 Angreifer aus dem arabischen Raum auf zwei Tschetschenen“ losgegangen und haben die Burschen auch durch Messerstiche schwer verletzt, wie eine andere Zeitung berichtete. Solche Meldungen regen allgemein intensiv zum Nachdenken an und es kommen einem Fragen in den Sinn wie: Sind jetzt die beteiligten Türken vielleicht Rassisten oder sind es die Afghanen oder die Tschetschenen? Sind vielleicht alle beteiligten Gruppen Rassisten oder gar keine? Ist das nur als traditionelle Konfliktbereinigung zu sehen, die toleriert werden muss? Können eventuell nur Einheimische, auch wenn sie nicht beteiligt sind, Rassisten sein? Islamhasser können die Streithähne schwerlich sein, da sie ja allesamt Moslems sind. Möglich wäre nur eine Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten oder einer anderen islamischen Glaubensrichtung. Dann hätten wir aber den bisher energisch bestrittenen Religionskrieg nachweislich bei uns.

Es scheint jedenfalls zu stimmen, was ein mir unbekannter Autor einmal geschrieben hat: „Das Problem mit den Asylanten und Wirtschaftsflüchtlingen ist, dass sie ihre Kultur mitbringen, die bei ihnen zu Hause zu den Zuständen geführt hat, vor denen sie geflohen sind“.

P.S.: Nach letzten Meldungen läuft in Linz das Geschehen jetzt vollends aus dem Ruder; es kommt zu Rachefeldzügen unter den erwähnten Ethnien.

Advertisements