Ein syrischer Kurde hat ein Buch geschrieben. Er berichtet, wie er als Gefangener des IS gefoltert wurde und Scheinexekutionen über sich ergehen lassen musste. Er sah, wie Mitgefangene von IS- Leuten geköpft, lebendig verbrannt oder mit in den Mund gestecktem Sprengstoff in die Luft gesprengt wurden. Nach neun Monaten kam er überraschend durch einen Gefangenenaustausch frei. 2015 machte er sich ebenfalls auf den Weg nach Deutschland und jetzt gab er in Wien ein Interview über den IS, den Terror und das ganze Umfeld. Über seine Erlebnisse und seine Gedanken über Terror und Terroristen. Da geht es auch um die sogenannten „Schläfer“, die Europa in Schrecken versetzen werden. Er sagte im Interview dazu: „… Und ich kann Ihnen versichern, dass mehr islamistische Terroristen in Europa sind, als wir ahnen. Für jemanden wie mich, der in einem IS- Gefängnis gesessen ist, war immer klar, dass 2015 Hunderte von gefährlichen Radikalen und Terroristen als Flüchtlinge getarnt nach Europa geschleust werden… Als ich dann nach Europa gekommen bin, musste ich feststellen, dass diese Bastarde, denen ich entkommen bin, bereits hier waren“.

Wir erinnern uns zurück. Im Herbst 2015 hat sich in der Flüchtlingsfrage der Staat selbst aufgegeben, hat seine Aufgaben nicht mehr wahrgenommen, hat nur mehr als Schleuser und Flüchtlingshelfer agiert und hat bis heute noch nicht zu einer korrekten Vorgangsweise zurückgefunden.

Noch ein Buch wurde vorgestellt. Geschrieben hat es ein bekannter österreichisch- irakischer Islamkenner, Islamkritiker und Kämpfer für einen liberalen Islam. Das ist auch der Grund, warum er von Islamisten verfolgt wird, auf ihrer Todesliste steht, unter Personenschutz steht und eine kugelsichere Weste trägt. Er ist ein Warner vor dem radikalen und sich immer mehr radikalisierenden Islam, ein Kritiker Europas im Umgang mit Terror und Terroristen und er zeigt die Fehler der westlichen Regierungen auf, beginnend mit der Bewaffnung und Ausbildung der Mudschaheddin in den 80er Jahren über die Duldung und Unterstützung von Al- Kaida hin zum IS, Boko Haram und anderen Terrorgruppen. Er hält sich nicht zurück mit Warnungen vor einer islamischen Parallelgesellschaft in Österreich, die schon in den Kindergärten entsteht, die die westlich- christliche Kultur verweigert und die von der Regierung bis jetzt bestritten wurde und weiterhin hofiert wird. Er kennt die Situation. Er sieht, was auf uns zukommt und er weist eindringlich auf das hin, was schief läuft. Er ist ein Rufer in der Wüste, den man nicht hören will.

Zwei Männer, die wissen wovon sie reden. Zwei Männer, deren Warnungen ignoriert werden. Keine guten Aussichten.

Advertisements