Es ist mittlerweile schon einige Tage her, dass Justizminister Brandstetter über die überfüllten österreichischen Gefängnisse geklagt hat und auch darüber, dass mehrheitlich Ausländer einsitzen. Da sollte sich der Herr Minister aber bei seinen Kollegen und Kolleginnen beschweren, denn das Problem ist großteils hausgemacht. Viele der Straftäter sind nämlich als Asylwerber von Österreich freundlich bis begeistert aufgenommen worden und haben diese Aufnahme schlecht gedankt. Abgeschoben wird sehr bescheiden; teils, weil es nicht möglich ist und teils, weil es am Willen dazu mangelt. Viele der Straftäter sind „Kriminaltouristen“, die mangels Grenzkontrollen ihre lukrative Reisefreiheit voll und ganz genießen. Für diese zwei Gruppen ist unsere Regierung verantwortlich und auch die EU- Kommission ist nicht ohne Schuld. Dass es auch inländische Kriminelle gibt, steht außer Frage. Die gab es schon immer und die wird es immer geben. Sie sind aber mittlerweile in der Minderheit.

Dass nicht nur Österreich mit dem Problem der ausländischen Kriminellen konfrontiert ist, ist bekannt. Am stärksten damit zu kämpfen haben jene Länder, die in den letzten Jahren die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben. Das bestätigt sich in Schweden genau so wie in Belgien oder Frankreich oder Italien und auch in Deutschland. Zur Situation in Deutschland wurde auf einer Webseite ein Artikel veröffentlicht, in dem die Flüchtlinge als reale Gefahr für die Gesellschaft gesehen werden. Darin wird an Hand der polizeilichen Kriminalstatistik, von Studien, Zahlen und anderen Artikeln diese Gefahr belegt. Wenn man die aktuelle Situation der paar genannten Staaten betrachtet und die Kalkulation mit einbezieht, wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird (die angekündigten Maßnahmen in der Richtung kann man in Österreich wie in Deutschland, da dem Wahlkampf geschuldet, getrost vergessen), könnte man leicht depressiv werden.

Flüchtlinge – die reale Gefahr:

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