Zypern ist jetzt wieder einmal ins Gerede gekommen. Dieses Mal aber nicht wegen krachender Banken, sondern wegen der “Handelsware” EU- Pass. Nach der Bankenkrise 2013 in Zypern, die durch Kredite der EU- Länder, des IWF und einer Zwangsabgabe (Teilenteignung) der Anleger abgewendet wurde und etwa 7 Milliarden kostete, wurde Geld benötigt. Da bot sich der Verkauf von Staatsbürgerschaft und Pass an Bürger aus Drittländern an; für entsprechend hohe Summen natürlich. Jetzt wird den Zyprioten vorgeworfen,dass unter den Kunden sehr viele reiche Russen und Ukrainer seien, die sich somit für sehr viel Geld die Vorteile einer EU- Staatsbürgerschaft erkaufen. Das mag schon sein, aber Zypern hat seit 2013 etwa 4 Milliarden dadurch eingenommen. Die Pässe kosten ja je nach Variante entweder ein Investment unter bestimmten Voraussetzungen um 2 Millionen Euro oder eine Immobilie, die um mindestens 500.000 Euro gekauft wird.
  diese Einnahmequelle hat aber nicht nur Zypern entdeckt. Auch Malta mischt in dem Geschäft mit und die Kosten sind nicht viel niedriger als in Zypern. Es geht aber noch weiter. Auch in Bulgarien, Griechenland, Irland, Portugal und Ungarn kann man sich gegen bare Münze einbürgern lassen. Am billigsten gibt es dabei Bulgarien. Den bulgarischen Pass bekommen z. B. die Staatsbürger von Moldawien gratis, wenn sie mit etwas “Bakschisch”” nachweisen können. dass sie von Bulgarien abstammen oder dort Verwandte haben. Auch von Österreich wird behauptet, dass man für ein hochpreisiges Angebot den begehrten Pass haben kann. Allerdings wird der österreichische Pass viel zu vielen Leuten viel zu früh fast aufgedrängt und das auch noch gratis.
  Wer ist letztendlich vernünftiger? Derjenige, der Pässe an Investoren teuer verkauft oder derjenige, der die Pässe an kulturfremde “Bereicherer” verschenkt, die auch noch viel Geld kosten.
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