Es ist schon ein paar Tage her, als die „Krone“ einen Artikel mit dem Titel „Millionen planen ihre Auswanderung nach Europa!“ brachte. Auf einer Tabelle war da ersichtlich, in welchen Ländern, hauptsächlich in Afrika, welcher Anteil der Bevölkerung eine Auswanderung plant oder schon vorbereitet. Als Gründe für diese schon lang währende Entwicklung werden u. a. Bevölkerungswachstum, Arbeitslosigkeit sowie die Attraktivität europäischer Wohlfahrtsstaaten angegeben.

Warum unternehmen weder die jeweiligen Regierungen noch internationale Organisationen wie z. B. die UNO mit ihren Unterabteilungen wie beispielsweise WHO nichts gegen die Bevölkerungsexplosion oder darf man das in afrikanischen und muslimischen Ländern nicht? Gerade in Ländern Afrikas ist aber auch die EU mitverantwortlich für Arbeitslosigkeit und somit für Migration nach Europa, da die Wirtschaft dieser Länder durch subventionierte Waren aus der EU zerstört wird. EU- Länder „kaufen“ also mit ihren EU- Beiträgen die Zuwanderung und holen sich damit Probleme ins Land und durch die „Attraktivität europäischer Wohlfahrtsstaaten“ wird dieser Trend noch verstärkt und beschleunigt. Es werden auch ganz bewusst und vorsätzlich die Begriffe Flüchtling, Asylwerber und Migrant bzw. Zuwanderer vermischt, um die Bevölkerung zu verwirren. Ein Teufelskreis aus charakterlosem Wirtschaftsdenken und falscher Großzügigkeit, aber auch geplanter Vorgangsweise, Europa zu „afrikanisieren“. Die Bevölkerung hat das hinzunehmen und die Folgen zu akzeptieren.

So läuft es in Europa, wobei da noch eine große Anzahl an Flüchtlingen und Zuwanderern dazu kommt, die durch „friedensstiftende Missionen“ von EU, NATO und USA z. B. im Irak, in Libyen, in Syrien etc. entstanden sind. In Summe reden wir da jedenfalls von Millionen. In den USA läuft das ganz anders ab. Da wird grundsätzlich strikt unterschieden zwischen Asylwerbern bzw. Flüchtlingen und Zuwanderern. Für Asylwerber und Flüchtlinge wird eine jährliche Obergrenze festgelegt, die von Präsident Trump für das kommende Jahr auf 45.000 gesenkt wurde und diese sind wiederum kontingentiert nach Herkunftsregion. Die Begründung für die gesenkte Obergrenze lieferte ein Sprecher des Weißen Hauses. Er sagte: „Die Sicherheit der Amerikaner steht an erster Stelle und wir wollen sicherstellen, dass niemand ins Land gelangt, der die Sicherheit der Amerikaner gefährdet“. In Europa ist die Sicherheit für die Bürger nicht so wichtig. Denen wird gesagt, sie sollen sich an den Terror gewöhnen. Und zur Umsiedlung sagte Trump in einer Rede vor den Vereinten Nationen: „Mit dem Geld, das wir dafür verwenden, einen Flüchtling in den USA anzusiedeln, können wir zehn in ihrer Heimatregion helfen“. Wer als Zuwanderer in die USA will, wird von den US- Behörden genau unter die Lupe genommen. Da müssen die Voraussetzungen passen, da muss eine entsprechende Ausbildung nachweisbar sein. Ein Analphabet hat jedenfalls keine Chance.

Dass die USA den Begriff „Schutz auf Zeit“ ernst nehmen, müssen jetzt viele Haitianer erfahren. Etwa 60.000 kamen nach dem katastrophalen Erdbeben im Jahr 2010 als Flüchtlinge in die USA. Es wurde ihnen ein Schutzstatus gewährt, der mit Ende dieses Jahres abläuft. Da viele von ihnen jedoch nicht nach Haiti zurück wollen, gehen sie illegal nach Kanada; in den USA würde ihnen die Abschiebung drohen. Europa äfft den USA viel Unsinniges nach. Die strikte Trennung zwischen erwünschter Zuwanderung und Schutz auf Zeit für echte Flüchtlinge wäre nachahmenswert. Das wird aber nicht gemacht.

Zur US- Obergrenze:

Millionen planen… :

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