Seit Jahren wird in vielen Ländern wie z. B. in Syrien oder im Irak teils intensiv, teils scheinheilig und vorgetäuscht gegen die Terroristen des IS vorgegangen. Ein großes Problem sind für die Länder Europas dabei jene Leute, die in diesen Ländern als Muslime aufgewachsen oder Konvertiten sind, sich radikalisierten, sich dem IS anschlossen und in den Dschihad zogen. Aber auch solche, die als “Schutzsuchende” oder “Flüchtlinge” kamen und Rundumversorgung genossen, zogen in den Dschihad. Von beiden Gruppen kehrten nicht alle, aber doch sehr viele nach ihrem Kriegseinsatz in ihr Heimat- bzw. Gastland zurück. Die Regierungen dieser Länder stehen jetzt mit einem dummen Gesicht da und wissen nicht recht, was sie tun sollen. Einige schweigen aus Verlegenheit, andere meinen vollen Ernstes, man müsse sich um diese Leute mit besonderer Hingabe kümmern, um sie zu resozialisieren und zu integrieren und wieder andere sagen, sie werden ja eh “beobachtet”. Kein Wort von Aberkennung der Staatsbürgerschaft wegen Zugehörigkeit zu einer fremden Armee, kein Wort von Aberkennung des Asylstatus, kein Wort von Abschiebung und so gut wie keine Anklagen z. B. wegen Kriegsverbrechen. Einige Fälle, so auch in Schweden, zeigen sogar auf, dass diese IS- Heimkehrer von staatlicher Seite eine bevorzugte Behandlung genießen nach dem Motto: “Verbrechen zahlt sich aus”. Jetzt warnt das Deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vor einer Rückkehr von sogenannten Kinder- Dschihadisten, die militärisch ausgebildet und zu brutalen Mördern gedrillt wurden. Diese Kinder von zum IS ausgereisten Dschihadisten werden jetzt als besonderes Sicherheitsrisiko gesehen. Es wird befürchtet, dass sich daraus eine neue Dschihadistengeneration für neue Terrorattacken entwickelt.
  Was nützt aber die lauteste und eindringlichste Warnung von Fachleuten, wenn die Politik nicht willens und nicht fähig ist, die schon längst überfälligen Konsequenzen zu ziehen und entsprechende Maßnahmen gegen IS- Heimkehrer zu setzen?
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