Für EU- Kommissionspräsident Juncker und seine EU- Höflinge läuft es in letzter Zeit wirklich nicht gut. Bei der angekündigten Abspaltung Kataloniens von Spanien wussten sie nicht so recht, wie sie sich verhalten sollten (und wissen es heute wahrscheinlich auch noch nicht). Sollen sie die Katalanen unterstützen oder nicht? Immerhin ist die freie Entscheidung einer der höchsten Werte der EU, heißt es immer. Als es vor Jahren um die Unabhängigkeit des Kosovo ging, haben sie diese unterstützt. Eigentlich müssen sie wegen der vermeintlichen Einheit der EU gegen die geplante Abspaltung Kataloniens sein, aber das wirft auch Probleme auf. Wie angekündigt, will Katalonien sofort die Unabhängigkeit ausrufen, falls von Spanien die Autonomie aufgehoben wird. Brüssel, was dann? Das macht Kopfweh. Dann gab es die Bundestagswahl in Deutschland und plötzlich sitzt die verhasste AfD doch tatsächlich im Bundestag. Alle Drohungen und alle Beschimpfungen haben nichts geholfen, die “EU- feindliche AfD

ist im Bundestag zur Realität geworden. Da war dann auch noch die Landtagswahl in Niedersachsen, bei der die AfD zwar knapp aber doch ebenfalls den Einzug in den Landtag schaffte.
  In Österreich war vorher noch die Nationalratswahl, bei der ÖVP und FPÖ zulegten und wahrscheinlich die nächste Regierung stellen werden. Man stelle sich in Brüssel vor: Die FPÖ in der Regierung. Die New York Times tobte sich schon aus und fantasierte wieder einmal von “Nazis” und Juncker empfing Außenminister Kurz , drückte ihm einen Schmatz auf die Wange und forderte eine europafreundliche Regierung. Genau genommen geht ihn aber die Regierungsbildung in Österreich weniger als einen feuchten Schmatz von ihm an. Aber Brüssel und somit Juncker ist halt besorgt. Jetzt ist aber für den Küsserkönig von Brüssel der nächste Dämpfer zu erwarten. In Tschechien sind nämlich zum Wochenende auch Parlamentswahlen angesagt und auch in Tschechien zeichnet sich zum Entsetzen der Brüsseler Bürokraten ein starkes Ergebnis für die Euroskeptiker der “Aktion unzufriedener Bürger” ab.

Vielleicht schmeißt Herr Juncker seinen Job doch vorzeitig hin und macht statt dessen Werbung für Champagner oder Spirituosen. Mit so einem Job wäre er auch glaubwürdiger als in seiner jetzigen

Position.

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