Eine Ortsgruppe der Freiheitlichen hat in Niederösterreich zu einer – zugegeben – nicht ganz feinen Abschiedsfeier bei Freibier ( nicht auf „drei Bier“!) eingeladen. Es war auf der Ankündigung allerdings nichts davon zu lesen, dass es sich um die Grünen bzw. um ihren Abschied aus dem Parlament handelt. Es war nur die Dauer ihrer Präsenz im Parlament und der Prozentsatz der Stimmen dieser Wahl zu lesen.

Die Grünen reagierten, wie es heißt, „mit Bestürzung“, finden das „geschmacklos“, sprechen von einem „unglaublichen Skandal“ und jammern, dass sie nicht einmal der FPÖ so viel Hass zugetraut haben. Wie leicht angerührt diese zartbesaiteten Mimoserl doch sein können; unglaublich. Wenn es darum geht, gegen die FPÖ oder ihre Mandatare vorzugehen, sind sie nicht so empfindlich. Da finden Grüne, auch gemeinsam mit Linkslinken und linksextremen Chaoten, nichts dabei, von „Nazis“ oder „Neonazis“ oder „Ewiggestrigen“ zu schreien oder Plakate in die Kameras zu halten und FPÖ- Leute und auch deren Angehörige persönlich zu attackieren. Das war ja schon mehrfach bei Ballveranstaltungen zu beobachten.

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