Was ist eines der Lieblingsthemen der Heuchler zu Brüssel und was zitieren sie mit Vorliebe immer wieder? Richtig; die so hoch geschätzten „Werte“. Die haben jetzt aber einen kräftigen Kratzer abbekommen, aber auf einen Kratzer mehr oder weniger wird es wohl nicht darauf ankommen. Wie in den Medien mehrerer Länder, z. B. in Deutschland und Großbritannien berichtet wurde, stehen EU- Diplomaten im Verdacht, Alkohol nach Afghanistan geschmuggelt und auf dem Schwarzmarkt verkauft zu haben. Ein EU- Sprecher hat auch schon bestätigt, dass Ermittler der EU- Antibetrugsbehörde OLAF dem Vorwurf des Alkoholschmuggels nachgehen.

Im muslimischen Afghanistan ist Konsum und Besitz von alkoholischen Getränken für die Bevölkerung verboten. Die diplomatische Vertretung der EU darf aber, so wie alle anderen diplomatischen Vertretungen auch, Alkoholika für den Eigenverbrauch importieren. Das tat die EU- Vertretung auch, aber es wurde anscheinend ein Geschäft daraus gemacht und das Zeug am Schwarzmarkt verkauft. Eine britische Zeitung hatte nämlich nach eigenen Angaben Einblick in Unterlagen über Alkohollieferungen. Diesen Unterlagen zufolge hätte die EU- Delegation in Afghanistan alleine ihrem Hauptlieferanten über einen Zeitraum von 20 Monaten für Alkohollieferungen mehr als 500.000 Dollar bezahlt. Unter der Annahme, dass diese Angaben stimmen (und sie werden stimmen), gibt es nur eine Schlussfolgerung: Entweder Dauerdelirium des gesamten Botschaftspersonals oder vermuteter Verkauf am Schwarzmarkt; ist sicher ein gutes Geschäft. Hat aber mit dem oft strapazierten Begriff der „Werte“ nichts gemeinsam.

Schmuggel- Vorwürfe…

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