In den Medien macht gerade die Meldung die Runde, dass Österreich schon im Jahr 2021 mehr als 9 Millionen Einwohner haben wird. Diese Prognose kommt jetzt von der Statistik Austria und die rechnet bis 2040 mit 9,56 Millionen Einwohnern und bis 2080 mit knapp 10 Millionen. Im Oktober 2013, also vor 4 Jahren und vor der Massenmigration, prognostizierte die gleiche Statistik Austria noch ganz andere Zahlen. Laut einem Zeitungsartikel hieß es damals, dass Österreich bis zum Jahr 2030 auf 9 Millionen Einwohner kommen werde; davon seien 20 Prozent im Ausland Geborene. Bis 2060 wurde mit 9,37 Millionen gerechnet, davon 23 Prozent im Ausland Geborene und mehr als 25 Prozent der Bevölkerung würden dann über 65 Jahre alt sein. Beim Bevölkerungszuwachs wurde also der Turbo eingeschaltet; die Prognose zum Erreichen der 9 Millionen- Marke wurde binnen 4 Jahren von 2030 auf 2021 vorverlegt.

Es wurde uns immer weisgemacht, dass Österreich Zuwanderung braucht, weil wir sonst aussterben und/oder vergreisen. Es wurde aber nicht gesagt, dass die Bevölkerung rasant wachsen soll, der Anteil der Über- 65-Jährigen trotzdem zunimmt und die deutsche Sprache zunehmend ein Schattendasein führt. Ist unseren Politikern eigentlich klar, was das Wort „Weitblick“ bedeutet oder können die nicht einmal mehr bis morgen früh vorausdenken? Eben ging die Aktion „Bodenlos Brotlos“ zu Ende. Da wurde aufgezeigt, wie verantwortungslos in Österreich Grund und Boden verbaut und versiegelt werden. Binnen kurzer Zeit auf 9 oder 9,5 Millionen anwachsen bedeutet nämlich: Mehr Umweltbelastung, mehr CO2, Feinstaub und Russ durch mehr Verkehr, mehr Ressourcenverbrauch, mehr verbaute und versiegelte Flächen für Häuser und Straßen, mehr Probleme am Arbeitsmarkt, mehr Arbeitslose, mehr Unzufriedenheit in der Bevölkerung usw. Alles in Allem bedeutet das: mehr Probleme. Die Politik, die ja höchstens in Legislaturperioden denkt, sieht mit der wachsenden Bevölkerung aber nur wachsende Einnahmen bei Verbrauchs- und Lohnsteuern etc. und ein wachsendes BIP, um sich noch mehr verschulden zu können. Die Politik bzw. der Staat geht aber auch Verpflichtungen ein, wenn er Steuern und Sozialabgaben kassiert. Arbeitslosengeld, Mindestsicherung, Pensionen etc. Das dürfte aber Politik bzw. Staat wenig kümmern; diese Positionen lassen sich ja kürzen, wenn das Geld trotzdem nicht reicht.

Was sollen also die Vorteile einer rasant wachsenden Bevölkerung (großteils durch Zuwanderung) sein?

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