Dass Einwanderung, Zuwanderung, Asyl und Flüchtlinge für viele große und kleinere Institutionen und auch Private ein riesiger und lukrativer Geschäftsbereich ist, ist hinlänglich bekannt. Ja, es ist eine regelrechte Industrie aufgebaut worden, in der Milliarden umgesetzt werden und den Großteil dieses Kuchens teilen sich ein paar private Hilfsorganisationen, denn der Staat lagert aus und legt das Geld auf den Tisch. Dieses Geld, welches da zu holen ist, muss aber auch von woher kommen. Es kommt vom Staat, also vom Steuerzahler. Das wiederum dürfte der Grund sein, warum die Regierung schon immer sehr geizig war bei der Bekanntgabe der Kosten für Asylwerber, Flüchtlinge und das ganze Umfeld.Zusätzlich wurden da die verschiedensten Studien und Zahlen veröffentlicht, um für Verwirrung zu sorgen. Für 2016 hieß es z. B., dass Österreich für die Versorgung von Geflüchteten 1,4 Milliarden aufgewendet habe. Für 2017 liest man von 2,4 Milliarden und für 2018 wird mit 2,7 Milliarden gerechnet. In einer Anfragebeantwortung des Parlaments wurden die Mehrausgaben durch die Flüchtlingsmigration für 2016 mit 1,8 Milliarden und für 2017 mit 2,0 Milliarden angegeben. Die Flüchtlingskosten laut Abschätzung des BMF im Stabilitätsprogramm wurden für 2016 mit 1,67 Milliarden und für 2017 mit 1,71 Milliarden angegeben. Zählt man hier zusammen, kommt man für 2016 auf 3,47 Milliarden und für 2017 auf 3,71 Milliarden. Aber darf man zusammenzählen? Die Zahlen entsprechen sicher der Wahrheit, aber ist das die ganze Wahrheit? Sind da die Kosten der Länder und der Gemeinden inkludiert und wie schaut es mit den nicht unbeträchtlichen zweckgebundenen Spenden aus? Andere Quellen gehen davon aus, dass die Flüchtlinge von 2015 bis 2019 das Budget mit 8,1 Milliarden belasten werden. Auch hier die Frage: Nur anerkannte Flüchtlinge oder auch Asylwerber oder auch illegal im Land Lebende? Es ist also schwer bis unmöglich, die ganze Wahrheit über die Kosten zu erfahren. Einerseits zahlen Bund, Länder und Gemeinden. Andererseits gibt es keine Auflistung aller Positionen, wie z. B: Aufwendungen für zusätzlich benötigte Beamte in allen Bereichen, anfallende Kosten der Haftanstalten, Mieten für Schulungsräume etc. etc. Dann verteilen sich die Zuständigkeiten und somit die Kosten auf mehrere Ministerien und Körperschaften und letztendlich darf man nicht außer Acht lassen, dass die Regierung keinen besonderen Wert darauf legt, die echten Gesamtkosten an die große Glocke zu hängen.

Ein österreichischer Recherchedienst hat versucht, die echten Kosten zu eruieren. Er war nämlich der Meinung, dass in einigen Bereichen die Kosten zu niedrig angesetzt seien. Es kam eine Hochrechnung für 2017 mit einem „realistischen oberen Grenzwert“ von 3,1 Milliarden heraus. Für den Zeitraum von 2015 bis 2019 würden da die prognostizierten 8,1 Milliarden nicht annähernd ausreichen. Im Abschluss des Recherchedienstes heißt es auch: „Offen bleibt, warum die Republik nicht einmal von selbst versucht, dieses politisch brisante Thema aufzugreifen und eine eigene gesamtstaatliche Rechnung vorzulegen“. Anscheinend vertritt die Regierung die Meinung, dass die ganze Wahrheit dem Steuerzahler nicht zumutbar ist.

Wie viel die Asylkrise tatsächlich kostet:

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