Diskussionen über die angebliche oder tatsächliche Diskriminierung von Gleichgeschlechtlichen wie Lesben oder Schwule hat es schon lange gegeben. Dann begannen Promis sich zu „outen“ und damit wurde auch die Gleichstellung und die Toleranz gegenüber diesen Menschen in den Vordergrund gedrängt und es begann das „Gender- Zeitalter“ erst so richtig. Plötzlich reichten nicht mehr Mann und Frau oder hetero, schwul oder lesbisch. Es kamen Diskussionen über die Anerkennung eines dritten Geschlechtes zwecks Eintragungsmöglichkeit in Dokumente. Dabei gibt es ja wesentlich mehr als ein drittes Geschlecht, wenn man in den Tiefen des Internets danach sucht. Da findet man Auflistungen mit Drag, Pangender, Transgender, Transvestit, Cross- Gender usw.

In Österreich wurde durch Druck auf die Politik im Jahre 2009 die „eingetragene Partnerschaft“ beschlossen. Und jetzt hat das Verfassungsgericht den Weg frei gemacht für eine „Ehe für Alle“. Das heißt, ab 1. Jänner 2019 dürfen in Österreich auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Mit den gleichen Rechten und Pflichten wie ein aus Mann und Frau bestehendes Brautpaar. Ein Problem kann allerdings kein österreichisches Gericht und kein Gericht der Welt lösen: Gleichgeschlechtliche Paare können von sich aus keine eigenen Kinder in die Welt setzen. Das bleibt weiterhin Mann und Frau vorbehalten. Der Jubel in der Politik ist wegen der Entscheidung des VfGH jedenfalls unüberhörbar, einzig die FPÖ bedauert diesen Gerichtsentscheid und auch Kardinal Schönborn ist enttäuscht, weil dadurch die Ehe zwischen Mann und Frau die Einzigartigkeit und damit die juristische Sonderstellung verloren hat, wie er sagte.

Zuerst wurde die eingetragene Partnerschaft eingeführt, Jetzt kam das oberstgerichtliche Ja für die gleichgeschlechtliche Eheschließung. Was kommt in unserer toleranten Welt als Nächstes? Ist es vielleicht die Kinderehe, die ja vereinzelt stillschweigend schon geduldet wird? Das gleiche trifft für die Polygamie oder Vielehe zu. Aber man kann die Zweit- oder Drittfrau ja als Schwester oder sonstige Verwandte deklarieren. Auch Inzest sollte erlaubt werden, wird schon gefordert und irgendwann wird sicher auch der Wunsch nach Legalisierung von Sodomie, auch Zoophilie genannt, laut werden. Diese Sex- Variante ist in Österreich zwar erst seit 2005 generell verboten, aber ein Gesetz kann ja aufgehoben werden. Wenn man die Tiere doch so lieb hat und es in anderen Ländern auch erlaubt ist.

Dem griechischen Philosophen Aristoteles wird folgender Ausspruch zugeschrieben: „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft“.

Advertisements