Die Angelobung der schwarz- blauen Regierung in Wien ging unter dem vorhersehbaren Störfeuer linker Chaoten über die Bühne. Unverständlich ist, dass politisch andersdenkende Demonstranten mit zum Teil vermummten und gewalttätigen Radaubrüdern und Chaoten aus der linken Extremistenszene quasi Hand in Hand gegen die neue Regierung hetzen und sich dadurch selbst diskreditieren. Dass der Bundespräsident für die Demonstrationen Verständnis zeigt und sagt: „Es ist in einer Demokratie eben so, dass unterschiedliche Meinungen existieren“, spricht für ihn. Es spricht aber nicht für ihn, dass er die Randalierer und Chaoten großzügig übergeht und mit keinem Wort erwähnt und somit deren intolerantes und undemokratisches Verhalten gutheißt. Ich möchte darauf wetten, dass bei der Angelobung einer z. B. rot- grünen Regierung mit gewaltfreien und ruhig verlaufenden Demonstrationen von Organisationen aus dem rechten Lager die offizielle Reaktion eine ganz andere gewesen wäre. Einmal abgesehen davon, dass in so einem Fall wiederum Chaos garantiert wäre, weil es sofort Gegendemonstrationen der oben erwähnten Linken geben würde.

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