Der italienische Innenminister sprach von einem „historischen Tag“ und jubelte: „Erstmals wurde ein humanitärer Korridor von Libyen nach Europa eröffnet. Das ist ein Anfang“. Er spricht davon, dass aus Libyen erstmals Flüchtlinge per Flugzeug nach Italien gebracht wurden. Wenn der italienische Innenminister da von einem Anfang spricht, kann man das als gefährliche Drohung für einige EU- Staaten wie z. B. Österreich sehen. Immerhin wurde oft genug deutlich gesagt, dass in Libyen Hunderttausende darauf warten, nach Europa zu kommen und wenn dieser erste Taxiflug jetzt ein Anfang ist, dann kann man sich mit Schaudern vorstellen, was daraus werden kann. Das wird Sogwirkung haben, es werden noch mehr nach Libyen kommen. Ja, die Zuwanderung nach Europa kam ja ein wenig ins Stocken, aber das wird man per Flieger nach Italien ändern. Von dort weiter wird es wohl kein Problem sein. Deutschland hat ja, wie die Antwort einer parlamentarischen Anfrage im deutschen Bundestag ergab, im Jahr 2017 bis Ende November auch knapp 17.000 „Asylwerber“ per Flugzeug ins Land geholt. Vielleicht wird man 2018 auch wieder die „Air Berlin“- Maschinen brauchen, um zügig weiter zu kommen. Ja, und ehe ich´s vergesse: Auch Frankreich holt die Leute schon mit dem Flieger. Das betrifft jetzt auch die neue österreichische Regierung, denn Kanzler Kurz wie auch sein Vize Strache betonen ja nach wie vor, dass sie die „illegale Migration“stoppen wollen. Mehr nicht. Na und wenn die Herren Asylwerber (Damen sind kaum dabei und in dem Kulturkreis zählen sie auch nicht) schon mit dem Flieger abgeholt werden, dürften sie kaum mehr „illegal“ in die EU kommen. Und ohne dass wir sie mit dem Flieger nach Wien holen; von Italien finden sie allemal den Weg nach Austria oder nach „Germoney“. Vielleicht sollte jemand Kanzler Kurz dezent darauf hinweisen. für die eventuell zu erwartenden Fluggäste beizeiten Platz zu schaffen. Schließlich ist eine menschenwürdige Unterbringung zu gewährleisten und Mehrbettzimmer zählen da kaum dazu. Wenn man jetzt noch einmal zurückgeht zum geforderten Stopp der „illegalen Migration“, dann ist das so zu verstehen, dass es von Seiten der Regierung gegen eine „legale Migration“ keine Einwände geben wird. (Einwände aus der Bevölkerung interessieren „die da oben“ nicht) Das heißt, 2018 wird mit vielen neuen Asylanträgen zu rechnen sein; möglicherweise kommen die Leute aber auch schon als „anerkannte Flüchtlinge“ ins Land. Anerkannt von wem auch immer. Und da die Zahlen der positiv entschiedenen Asylanträge ein wenig abweichen von den veröffentlichten Statistiken, besteht eventuell wirklich Platzbedarf für kommende Massen. Im Jänner 2016 sprach das BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) von einer erstinstanzlichen Anerkennungsquote von 39 Prozent, ein gutes Jahr später sprach dasselbe Amt schon von 48 Prozent schutzgewährenden Entscheidungen, vergaß aber „ganz zufällig“ 17 Prozent „sonstige Entscheidungen“, die ja keine negativen Entscheidungen sind, zu erwähnen. Und mittlerweile ist es so, dass in erster Instanz so gegen 75 Prozent positiv durchgewunken werden und die negativ Beschiedenen berufen mit Unterstützung von NGO´s und des Staates bis zum „St. Nimmerleinstag“. Es ist natürlich auch ein gravierender Unterschied, ob man alle Angekommenen zählt oder nur jene, die „zum Verfahren zugelassen“ wurden. So darf man sich auch nicht wundern, dass die selbst von Ministern vollmundig geforderte Abschiebung von 10.000en abgelehnten Asylwerbern im Sande verlaufen ist. Aber nicht im Wüstensand von Libyen.

Wer könnte dann Platz machen für die eventuellen Neuzugänge? Das Einfachste wäre, die autochthonen Österreicher würden auswandern, z. B. in das mittlerweile großteils befriedete Syrien, um sich dort beim Wiederaufbau zu betätigen. Daran denken aber nicht einmal die „Refugees Welcome“- Befürworter und somit bliebe als letzte Möglichkeit meiner Meinung nach, Gewalttäter und andere grob straffällig gewordene undankbare „Schutzsuchende“ in ihre Heimat zurück zu komplimentieren. Mit dieser Maßnahme könnte sich Kanzler Kurz ein Denkmal setzen, denn die Bevölkerung wäre ihm dafür auf ewig dankbar.

Das sagte übrigens Gaddafi, der ehemalige Staatschef von Libyen: „… Folgendes wird sich ereignen: Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa schwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten. Al- Quaida wird sich in Nordafrika einnisten, …Al- Quaida wird an eurer Türschwelle stehen… “ An unserer Türschwelle steht jetzt der Islamische Staat, der IS.

Zu Statistiken:

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