Ein noch unter den Lebenden weilender Ex- US- Präsident zählte einmal sieben Staaten auf, die er „platt machen“ wollte. Angeblich wegen 9/11, obwohl, sofern die ganze 9/11- Geschichte überhaupt stimmt, die Flugzeug- Attentäter und deren Helfer allesamt Saudis gewesen sein sollen und die Saudis trotzdem nach wie vor zu den besten Freunden der Amis zählen. Von diesen sieben Staaten sind der Iran, Nordkorea und Kuba bis jetzt verschont geblieben vor der Demokratisierung durch US- und NATO- Bomben. Kuba kann allerdings von der Liste gestrichen werden; dort wird statt Bomben der Dollar eingesetzt. Syrien wurde auch (noch) nicht richtig demokratisiert, denn durch tatkräftige Unterstützung der Russen konnte sich die rechtmäßig eingesetzte Regierung unter Präsident Assad bis jetzt halten.

Jetzt kommt es also seit einigen Tagen im Iran „ganz zufällig“ zu gewalttätigen Demonstrationen mit Toten und es wird offiziell zumindest vermutet, dass „Feinde der Revolution“, Mitglieder des „Islamischen Staates“ und „ausländische Agenten“ hinter den Demonstrationen und dem Aufruhr stecken. Ein iranischer TV- Sender berichtet sogar, dass „mit Jagd- und Militärwaffen“ ausgerüstete Menschen in die Menge geschossen hätten. Das erinnert fatal an die Geschehnisse beim sogenannten „Euro- Maidan“ in der Ukraine, als beim vom Westen gesteuerten Putsch die rechtmäßige Regierung gestürzt und weit über 100 Menschen, Demonstranten wie Polizisten, von Heckenschützen erschossen wurden. Dieses Massaker wollte man den Sicherheitskräften in die Schuhe schieben. Mittlerweile ist aber bewiesen, dass die regierungstreuen Sicherheitskräfte Opfer und nicht Täter waren. Auf verblüffend ähnliche Weise geht es jetzt also im „Schurkenstaat“ Iran los. Es darf jetzt gerätselt werden, ob es sich da um einen „Arabischen Frühling 2.0“ handelt oder um einen Putschversuch a la Ukraine, beides unter der Regie westlicher Mächte oder Organisationen wie z. B. der „Open Society Foundation“ oder deren Ableger, die ja alle auf solche Sachen spezialisiert sind. Als letzte Möglichkeit kommen rein inneriranische Protestkundgebungen, ausgelöst durch Unzufriedenheit in wirtschaftlichen oder auch ideologischen und gesellschaftlichen Bereichen, in Frage. Die Variante der von außen angezettelten Unruhen ist aber wahrscheinlicher. Aus Sicht des Westens gibt es viele Gründe, den Iran zu destabilisieren und die ganze Region instabil zu halten. Öl und Gas sind nur zwei dieser vielen Gründe.

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