In Deutschland sorgt die Studie eines Kriminologen zur Gewaltkriminalität von Flüchtlingen für mächtigen politischen Wirbel. Eine solche Studie würde gewiss in Österreich zu ähnlichen Ergebnissen führen und selbstverständlich auch in politische Streitereien ausarten. Wegen der zu erwartenden Ergebnisse wurde wahrscheinlich auch detailliert in einer Zeitung darüber berichtet. Die Studie befasst sich mit der Situation in Niedersachsen, wo im Zeitraum von 2014 bis 2016 die Gewaltstraftaten um mehr als 10 Prozent zunahmen und davon mehr als 90 Prozent eindeutig von Flüchtlingen begangen wurden. Bei der SPD hieß es, dass dies wenig überraschend sei, denn „überall auf der Welt sind junge Männer bei Gewalt- und Sexualdelikten deutlich überrepräsentiert. Unsicherheit und Perspektivlosigkeit begünstigen die Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten“. Um dem vorzubeugen, soll es Integrationsangebote geben und dazu gehöre auch der Familiennachzug, wird von der Politik argumentiert. Damit Parallelgesellschaften und Ghettobildung gefördert wird; wie die Erfahrung zeigt.

Dazu auch ein Blick nach Berlin; es gibt aber auch andere Städte mit ähnlicher Situation. Dort dürfte schon vor ein paar Jahren der Familiennachzug bestens funktioniert haben. Aber nicht so, wie man es jetzt darzustellen versucht. In einigen Stadtteilen Berlins haben nämlich schon lange Zeit Personengruppen, die von den Einen verharmlosend als „libanesische Großfamilien“, von Anderen aber als „Libanesen- Clans“ bezeichnet werden, das Sagen. Ihre kriminellen Aktivitäten decken fast das ganze Spektrum ab; Polizei und Justiz scheinen hilflos dagegen zu sein. Einzelne dieser „Familien“- Mitglieder haben mittlerweile auch in der Politik Fuß gefasst. In einem renommierten deutschen Magazin gab es einen langen, ausführlichen Bericht zu diesem Thema bzw. Problem. So viel also zum Familiennachzug, mit dem alles besser wird. Es entsteht da wieder einmal der Eindruck, dass es nur darum geht, so viele Migranten als möglich ins Land zu holen. Zuerst als „Flüchtlinge“ oder „Schutzsuchende“ und dann als Familiennachzug.

Ähnlich wie in Österreich werden auch in Deutschland Asylwerber ohne Bleiberecht, im Besonderen Nordafrikaner, kaum abgeschoben. Asylwerber aus dieser Region gehören aber zu jener Gruppe, die am häufigsten zu Gewaltkriminalität neigt. Statt dem Gesetz nachzukommen, diese Menschen abzuschieben und dadurch die Bevölkerung vor Schaden durch kriminelle Aktivitäten dieser abgewiesenen Asylwerber zu schützen, wird gejammert, dass die Unterbringung von „Flüchtlingen“ aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Religionen und der Mangel an willigen Frauen die Gewaltbereitschaft steigere. Ist schon sonderbar. Die einheimische Bevölkerung und integrierte Zuwanderer, z. B. aus fast allen Ländern Europas, haben aber auch Nachbarn aus allen möglichen Herkunftsländern, mit unterschiedlichen Religionen, haben eventuell auch keine Frauen zu Hause und neigen trotzdem nicht zu Gewaltkriminalität. Daran dürfte es also nicht liegen. Und wie ist es erklärbar, dass gut integrierte Zuwanderer, die schon Jahre oder gar Jahrzehnte im Land sind, an den speziell in den letzten Jahren gekommenen „Schutzsuchenden“ kein gutes Haar lassen und über sie schimpfen? Die deutsche Kanzlerin Merkel sagte übrigens schon 2011: „…Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist“.

Der Zeitungsbericht:

Über die „Libanesen- Clans:

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