In Wien wurde vor ein paar Tagen unter großem Medienrummel das „Ban Ki- moon Centre for Global Citicens“ eröffnet. Gegründet wurde es vom ehemaligen UN- „General“ Ban Ki- moon und dem ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer; unterstützt wird es von Österreich, Südkorea, Kuwait und Institutionen wie z. B. UNESCO. Diese Einrichtung soll, wie es dazu heißt, „das Selbstbestimmungsrecht und die wirtschaftliche Position von Frauen und jungen Menschen stärken, die Chance auf Bildung für alle Kinder auf der Welt erhöhen sowie Beiträge zur friedlichen Lösung von internationalen Konflikten liefern“. Ob die Welt bzw. Österreich auf dieses Ban Ki- moon Centre schon sehnsüchtig gewartet hat, sei einmal dahingestellt. Aussagekräftig war bei den Eröffnungsfeierlichkeiten jedenfalls ein Foto der „Hauptdarsteller“. Darauf sind die beiden „elder statesmen“ Ban Ki- moon und Fischer nebeneinander stehend zu sehen, als würden sie miteinander tuscheln und abseits Kanzler Kurz mit einem Gesichtsausdruck wie ein gemobbtes Kind.

Ban Ki- moon hielt Ende April 2016 als erster ausländische Staatsgast im Wiener Parlament eine Rede, in der er sich „höchst beunruhigt“ äußerte über die Fremdenfeindlichkeit, die inner- und außerhalb Österreichs zunimmt. Nichtsdestotrotz erhielt Ban Ki- moon, der wegen Verstoß gegen Korruptionsregeln in der UNO mit Gerichten zu tun hatte, in Österreich schon mehrere hohe offizielle Ehrenzeichen und Orden. Wie auch bei der Parlamentsrede in Wien erkennbar war, ist Ban Ki- moon ein Verfechter der Massenmigration nach Europa; genau so wie der Mitbegründer des Centre for Global Citicens, unser Ex- Bundespräsident Fischer. Was liegt also näher als anzunehmen, dass mit dieser neu gegründeten Einrichtung der Migrantenzuzug nach Österreich angekurbelt werden soll?

Braucht Österreich wirklich zwei Bundespräsidenten, einen aktiven und einen Ex, die beide das gleiche Ziel verfolgen und der Ex zusätzlich mit unangemessenen Äußerungen zu Österreich unangenehm auffällt?

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