In Österreich wurden jetzt Zahlen zu den Asylanträgen veröffentlicht. Demnach wurden 2017 exakt 24.296 Anträge gestellt. Entschieden wurden aber genau 60.048, da noch jede Menge Verfahren offen waren und etwa 30.000 immer noch offen sind. Entschieden heißt aber noch lange nicht rechtskräftig entschieden, da ja gegen die negativen Entscheidungen fast immer Einspruch erhoben wird. Die interessantesten Zahlen sind: 43 Prozent „schutzgewährende Entscheidungen“, 46 Prozent „negative Entscheidungen“ und 11 Prozent „sonstige Entscheidungen“. Auf den ersten Blick möchte man meinen, mit diesen drei Kriterien sei alles klar. Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass die Leute weiterhin für dumm verkauft werden sollen. Die „negativen Entscheidungen“ beinhalten nämlich Zurückweisungen, Abweisungen und Duldungen. Wie hoch ist der Anteil der Duldungen unter den negativen Entscheidungen? Es gab also 27.736 negative Entscheidungen und nur 11.974 teils freiwillige, teils zwangsweise Ausreisen. Der Rest, fast 15.800, dürften also die Duldungen sein. So schaut es aus. Und von den Destinationen für Abschiebungen sind die meisten in Europa und nicht in Nordafrika oder sonst wo.

Da es sich bei den Asylbegehrenden hauptsächlich um Muslime handelt, ist ein Detail einer deutschen Studie auch für Österreich von Bedeutung, da hier von annähernd gleichen Ergebnissen ausgegangen werden kann. Dort ergab die Auswertung, dass sich von den befragten muslimischen Schülern ganz knapp 30 Prozent gut vorstellen können, selbst für den Islam zu kämpfen und das Leben zu riskieren. Mehr als 27 Prozent meinen auch, dass die islamischen Gesetze der Scharia, nach denen z. B. Ehebruch und Homosexualität hart bestraft werden, viel besser sind als deutsche Gesetze und 20 Prozent sind der Meinung, dass Muslime weltweit unterdrückt werden und sich mit Gewalt dagegen wehren müssten; ebenso viele einen, es sei die Pflicht jedes Moslems, Ungläubige zu bekämpfen und es werden auch Terroranschläge befürwortet. Bei einer Befragung von Flüchtlingen in Graz zeigte sich, dass die Einstellung der Muslime, egal ob in Deutschland oder in Österreich oder sonst wo in Europa ziemlich gleich ist. Die Befragung von mehr als 10 Prozent der Flüchtlinge in Graz ergab: Für knapp 50 Prozent spielt Religion eine größere Rolle als im Herkunftsland, fast 70 Prozent gehen zum Freitagsgebet; fast 50 Prozent meinen, dass Juden und Christen vom richtigen Weg abgekommen sind, für zwei Drittel der Frauen ist das Kopftuch wichtig, fast 45 Prozent heißen Gewalt gegen Frauen gut, 50 Prozent wollen Homosexualität bestrafen und es herrscht „besorgniserregender Antisemitismus“. Zu Graz gibt es auch noch andere Zahlen. Der Ausländeranteil ist im Jahr 2017 von 21,8 auf 29,9 Prozent gestiegen. Von diesen 66.626 Menschen sind 32.859 EU- Ausländer und 33.767 kommen aus Nicht- EU- Ländern. Das erklärt vielleicht auch, warum im Jahr 2017 insgesamt 2.754 Österreicher aus Graz weggezogen sind. Außerdem ist es erwähnenswert, dass österreichweit mehr als die Hälfte aller Häftlinge Ausländer und davon wiederum mehr als 45 Prozent Asylwerber sind.

Wer jetzt noch immer glaubt, in Österreich sei alles in bester Ordnung, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Die fortschreitende Islamisierung kann wohl kaum noch bestritten werden, genau so wenig wie die häufig gegen unsere Lebensweise eingestellte Gesinnung und teils radikale Einstellung der bei uns lebenden Muslime. Mit unserer gelebten Toleranz haben wir da schlechte Karten und wer diese Zeichen an der Wand nicht sehen will, verschließt die Augen (und den Verstand) vor der Realität.

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