Die deutsche Bundesregierung bzw. verschiedene Ministerien werden vermutlich schon seit etwa einem Jahr gehackt und es werden Daten ganz gezielt gestohlen. So kann man es aus den Medien erfahren und es heißt dann auch noch, dass die Deutschen von einem „befreundeten Dienst“ auf diesen Hack aufmerksam gemacht wurden. Doppelt peinlich für die Deutschen. Zum einen, weil sie anscheinend nicht selbst drauf gekommen sind und zum anderen, weil dieser „befreundete Dienst“ ja selbst auch ein wenig auf den selben Seiten geschmökert haben muss; wie soll er sonst die „Konkurrenz“ bemerkt haben?

Wie war das doch vor ein paar Jahren in Deutschland, als bekannt wurde, dass der US- Geheimdienst NSA in allen deutschen Daten seine Augen und Ohren und Finger drin hatte und sogar Merkels Handy abgehört wurde? Da meinte Kanzlerin Merkel doch, ganz um glaubwürdige Empörung bemüht: „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“. Das hat aber ihren Freund Obama nicht weiter berührt, es hat sich nichts geändert und es gab nicht einmal eine Entschuldigung. Wer wird wohl jetzt die Deutschen aufmerksam gemacht haben? Lustig ist allerdings die jetzige Erklärung in den Medien. Da wird erklärt, dass es sich wahrscheinlich um russische Hacker handelt. Der Wahrheitsgehalt dieser Vermutung ist genau so hoch als würde man verbreiten, dass es sich wahrscheinlich um Hacker aus Dschibuti oder aus Dingsbumsland handeln könnte. Aber böse Hacker haben eben Russen zu sein. Wahrscheinlich und vermutlich und möglicherweise und vielleicht. Was soll´s.

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