Da gibt es viel zu tun

Die Messerstecherei in Wien mit vier Schwerverletzten liegt schon wieder ein paar Tage zurück, aber erst am Sonntag wurde der Täter, ein vorbestrafter, abgewiesener afghanischer Asylwerber, offiziell in U- Haft genommen. Als Zyniker könnte man sagen: „Ging aber schnell“. Die Behörden fragen sich in diesem Fall, wie der Messerstecher vor der Tat untertauchen, also als „U- Boot“ leben konnte. Dabei saß er doch im Vorjahr ein paar Monate im Gefängnis und war also für die Behörden greifbar. Aber Kommunikation oder einfach nur Computer abfragen ist wohl nicht üblich. Die Behörden sollen sich aber nicht zu viel darüber den Kopf zerbrechen, wie der Eine untertauchen konnte. Sie sollen sich besser den Kopf darüber zerbrechen, wie viele Untergetauchte in Österreich leben und in weiterer Folge, wie man derer habhaft werden kann und wovon die leben. Ohne groß angelegte Personenüberprüfungen und eventuell Planquadraten und Razzien wird da wohl nicht viel gehen. Und nicht vergessen; die Menschen haben auch Fingerabdrücke und Namen sind Schall und Rauch und es soll schon Fälle gegeben haben mit 10 und mehr Identitäten und vielleicht wird auch jemand im Ausland gesucht.

Kanzler, Vizekanzler und Innenminister zeigten sich entsetzt über den Amoklauf des Messerstechers, der, wie er angab, nur in schlechter Stimmung wegen seiner Lebenslage war. Der Innenminister sagte dazu: „… leben unter uns noch immer viel zu viele Menschen, die offiziell nach Schutz suchen, vor denen aber tatsächlich die Bevölkerung Österreichs geschützt werden muss… “ Zu wissen, dass man die Bevölkerung Österreichs vor denen schützen muss, ist eine Sache. Diesen Schutz auch zu gewährleisten, eine ganz andere! Dazu gab es auch in der Sonntags- Krone einen Bericht unter dem Titel: „Zwei Fälle – ein Befund: Behördenversagen“.

Herr Innenminister, es gibt viel zu tun. Packen Sie´s an!

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Kanzler, Vizekanzler und Innenminister zeigten sich entsetzt über den Amoklauf des Messerstechers, der, wie er angab, nur in schlechter Stimmung wegen seiner Lebenslage war. Der Innenminister sagte dazu: „… leben unter uns noch immer viel zu viele Menschen, die offiziell nach Schutz suchen, vor denen aber tatsächlich die Bevölkerung Österreichs geschützt werden muss… “ Zu wissen, dass man die Bevölkerung Österreichs vor denen schützen muss, ist eine Sache. Diesen Schutz auch zu gewährleisten, eine ganz andere! Dazu gab es auch in der Sonntags- Krone einen Bericht unter dem Titel: „Zwei Fälle – ein Befund: Behördenversagen“.

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