Seit einiger Zeit schon ist in Österreich, aber auch anderswo, etwas Sonderbares und nicht zu Erklärendes zu beobachten: Wenn irgendwo Einer, der noch nicht so lange hier lebt, sich mit oder ohne Waffe an Einheimischen oder auch an anderen Zugereisten abreagiert oder sich rächt oder die Ehre wieder herstellt oder sich an einer Frau vergreift und dann geschnappt wird (Gott sei Dank werden fast alle geschnappt),dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er psychische Probleme hat, überdurchschnittlich groß. Ungleich größer als bei einheimischen Straftätern mit ähnlichen Delikten. Zugleich tauchen, sicher ganz zufällig, bei diesen armen psychisch Kranken immer wieder die gleichen Namen von Star- Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen auf, die die Verteidigung der Armen übernehmen. Ist es zulässig zu fragen, ob die Verteidigung da Anregungen zu psychischen Besonderheiten, wie z. B. Stimmen hören etc. an die Angeklagten gibt?Die Häufung der psychischen Probleme bei bestimmten Tatverdächtigen und Angeklagten ist jedenfalls auffällig. Das ist wie eine neue Seuche, die um sich greift.

Jetzt einmal so ganz nebenbei gefragt; wer bezahlt eigentlich die Stars der Verteidigung, denn mit der Grundversorgung oder der Mindestsicherung  wird sich das nicht ausgehen.

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