Es ist erst ein paar Tage her, dass eine Wiener Lehrerin und zugleich Personalvertreterin der Gewerkschaft mit einem Interview an die Öffentlichkeit ging. Sie wies auf massive Probleme in Schulen wegen des stärker werdenden Einflusses des Islam hin. Sie sprach aber auch darüber, dass sich islamische Schüler mehr und mehr von der Gesellschaft entfernen und dass man von 25 Kindern in einer Klasse „21 Kinder in unsere Gesellschaft integrieren müsse“. Es war ein Hilferuf an die Schulbehörden und an die Politik. Ein paar Monate vorher gab es die aufrüttelnde Studie über die islamischen Kindergärten in Wien. Es gab auch Studien, welche auf die Unterschiede bei den Leistungen von einheimischen Schülern und Schülern mit Migrationshintergrund hinweisen; die Migrantenkinder hinken hinterher.

Jetzt wurde eine neue PISA- Sonderauswertung veröffentlicht; die „Krone“ schreibt darüber unter dem Titel: „Schlechte Bilanz für Migranten an unseren Schulen“ und gleich die erste Tabelle ist ernüchternd. Sie zeigt auf, dass in Österreich nur 47 Prozent der Migrantenschüler keine Lernschwächen haben. Mehr als jeder zweite Schüler mit ausländischen Wurzeln hat also Leistungsschwächen; hat Probleme beim Rechnen, beim Lesen, beim Schreiben. Im EU- Durchschnitt sind es 55 Prozent ohne Schwächen und der OECD- Schnitt liegt bei 54 Prozent. Im angeblich ausländerfeindlichen Ungarn haben sogar 68 Prozent keine Leistungsschwächen. Bei der Motivation schaut es ganz anders aus. Da sind die Migrantenschüler wesentlich besser motiviert als die einheimischen Schüler, da steht es nämlich 57 Prozent zu 43 Prozent. Der EU- bzw. OECD- Schnitt liegt allerdings bei 66 bzw. 70 Prozent. Auch in dem Punkt ist uns Ungarn voraus, dort sind 62 Prozent gut motiviert. Im Spitzenfeld liegen die österreichischen Migrantenschüler beim Gefühl der sozialen Zugehörigkeit und bei der Lebenszufriedenheit. Da macht sich eben bemerkbar, dass es ihnen bei uns eigentlich an nichts fehlt, dass sie umsorgt werden. Das zeigt sich ja z. B. an der letztens vom Höchstgericht aufgehobenen Regelung der Mindestsicherung. Dieses Umsorgt- werden ist vielleicht auch ein Grund für die fehlende Motivation. Für die Leistungsschwäche muss es aber andere Gründe geben als Motivation oder Zugehörigkeitsgefühl oder hohe Lebenszufriedenheit. Da meinen so manche Forscher, die Ursachen beim IQ oder genauer gesagt beim fehlenden IQ gefunden zu haben und eines ist ja unbestreitbar: Länder wie z. B. die USA haben unter den offiziell aufgenommenen Flüchtlingen oder Migranten einen wesentlich höheren Anteil an Akademikern oder Menschen mit höherer Schulbildung als höchstens Pflichtschule als die Asylwerber- Zielländer wie z. B. Deutschland oder Österreich oder Schweden und innerhalb dieser Gruppe auch einen geringeren Anteil an Arbeitslosen. Diese Tatsachen lassen sich nicht wegdiskutieren. Jemand formulierte das einmal so: „Die haben die Klasse, wir haben die Masse“. Wir müssen uns also damit abfinden, dass das Niveau unserer Schulabgänger kontinuierlich abgesenkt wird. Das verträgt sich irgendwie aber nicht mit der Forderung der Wirtschaft und auch der Politik, dass die künftigen Arbeitsplätze eine höhere Ausbildung erfordern werden, um bestehen zu können. Das ist ja das Credo, welches im Zusammenhang mit „Digitalisierung“ immer gepredigt wird.

Der „Krone“- Artikel:

Etwas über den IQ:

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