In den letzten Jahren mehrten sich jene Fälle, bei denen Entscheidungen von Staatsanwälten und Richtern auf absolutes Unverständnis bei großen Teilen der Bevölkerung stießen oder zumindest ungläubiges Kopfschütteln auslösten. Das betraf zum Beispiel, von der Polizei Festgenommene wieder laufen zu lassen, statt Festnahme nur Anzeige auf freiem Fuß, rechtmäßig verurteiltem Gewalttäter mit einer Fußfessel großzügig entgegen zu kommen, schwere Gewalttaten mit unverständlicher Milde „bestrafen“ usw. Und man traut es sich kaum zu sagen, auffallend oft sind die Nutznießer dieser Kuscheljustiz junge „Schutzsuchende“ aus aller Herren Länder, z. T. sogar aus Urlaubsländern für Österreicher, wie beispielsweise aus Marokko.

Über einen solchen Fall von nicht nachvollziehbarer „Streicheljustiz“ hat jetzt wieder ein Gratis- Blatt unter dem Titel: „Justiz- Irrsinn. Brutaler Räuber: Lehre statt Knast“ berichtet. Wenn man diesen Artikel liest und davon ausgeht, dass er korrekt geschrieben ist – und davon muss man generell ausgehen – dann kann man wirklich nur mehr den Kopf schütteln, bis man schwindlig wird. Bei einer bestimmten Klientel gesellen sich zu den mehr als nur Gnade walten lassenden Richtern auch noch eine besondere Gruppe von Rechtsanwälten bzw. Verteidigern dazu, die dann für das totale Unverständnis der Öffentlichkeit sorgen. Da wird dann in guter Zusammenarbeit von Richter, Staatsanwalt und Verteidigung dafür gesorgt, dass sich die Herren Angeklagten nicht zu beklagen brauchen. Ja, und die Öffentlichkeit hat den Eindruck, es handelt sich um Helfershelfer.

Justiz- Irrsinn:

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