Vor ein paar Tagen machte sich in einigen EU- Staaten Nervosität breit. Der israelische Ministerpräsident hatte nämlich verkündet, dass Israel mit dem Flüchtlingswerk der UN, mit UNHCR also, einen Deal ausgehandelt hatte. Nach dieser Übereinkunft würde UNHCR 16.000 der etwa 40.000 in Israel lebenden „Eindringlinge“, wie die Flüchtlinge in Israel bezeichnet werden, aus Afrika in den Westen bringen. Da wurden z. B. Italien und Deutschland genannt und das würde natürlich auch Österreich betreffen. Allerdings wusste weder in Italien noch in Deutschland irgend jemand was von so einem Deal.

Für einen in die EU abgeschobenen „Eindringling“ sollte ein anderer eine Aufenthaltsgenehmigung in Israel erhalten. Bis auf Weiteres zumindest. Denn Israel hatte ja vor ein paar Monaten angekündigt, etwa 20.000 Flüchtlinge, hauptsächlich aus Eritrea und dem Sudan, nach Afrika zurückzuschicken oder einzusperren, wenn sie nicht binnen 90 Tagen „freiwillig“ zurückkehren. Der Rest, wiederum etwa 20.000, wäre eben später dran gewesen. UNHCR bestätigte die Vereinbarung und gab an, dass nach einer Lösung für 39.000 Flüchtlinge in Israel gesucht werde. Ein paar Stunden später die große Überraschung; der Ministerpräsident zog den Flüchtlingsdeal zurück. Das ändert aber nichts daran, dass die UN bzw. UNHCR weltweit Flüchtlinge verschieben will, z. B. nach Europa und der jetzige UN- „General“ Guterres diesen Plan mit Begeisterung verfolgt. Dass da mit Absicht Migration und Flucht vermischt wird, sieht man in Europa deutlich. Die UN wollen mit einer kanalisierten Migration, als Flucht deklariert, die Arbeitsmarktpolitik beeinflussen und die EU- Kommission spielt da mit Begeisterung mit. EU- Vizepräsident Timmermans sagte eben erst: „Der Islam ist unsere Geschichte, der Islam ist Teil unserer Gegenwart und der Islam wird Teil unserer Zukunft sein“. Und bis jetzt sind der Großteil der Flüchtlinge (oder doch der Migranten?) eben Moslems. Und das ist im Sinne der UNO. Die USA wollen da allerdings nicht mitspielen. Das verwundert aber auch nicht, denn schon in den letzten Jahren waren die von den USA aufgenommenen Flüchtlingskontingente sehr klein und selbst die waren noch „handverlesen“, also nach strengen Kriterien ausgewählt. Die USA haben einerseits Angst vor muslimischen Zuwanderer (einige Gouverneure sagen, die sind ihren Bürgern aus Sicherheitsgründen nicht zumutbar), andererseits reichen ihnen die illegalen Zuwanderer, die über die mexikanische Grenze kommen. Also zieht der weltweite Flüchtlingsstrom, wie von den UN gewünscht, weiter Richtung Europa. Egal, ob von Israel oder von sonst wo kommend.

UN- Schriftstück zur Migration:

In einem alten Artikel habe ich schon einmal einiges zum Thema zusammengetragen. Wer Lust hat, es zu lesen:

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