Wieder einmal gibt es weltweites Entsetzen über einen angeblichen Giftgasangriff , der wiederum angeblich von der syrischen Armee oder ihren Verbündeten in der Region Ost- Damaskus auf eine Terrororganisation verübt wurde, welche Zivilisten als lebende Schutzschilde missbraucht. Die Zahl der angeblichen Todesopfer schwankt, je nach Informationsquelle, von einigen Wenigen bis zu 150 und Hunderte oder sogar weit über Tausend sollen verletzt worden sein. Von toten Terroristen hört man nichts, nur von toten Zivilisten und es gibt in den Berichten nur eine Menge „angeblich“ und „vermutlich“ und „mutmaßlich“. Nicht angeblich, sondern tatsächlich erfolgte als Strafe für den angeblichen Giftgasangriff ein Raketenangriff der „Gegenseite“ auf eine syrische Militärbasis, bei dem mindestens 14 Menschen getötet wurden. Wer den Angriff ausführte, ist im Moment nicht bekannt; die Israelis geben dazu keinen Kommentar ab.
Zur Berichterstattung über den angeblichen Giftgasangriff muss man dem „Krone“- Kolumnisten Christian Hauenstein zu seinem Artikel „die Wahrheit stirbt zuerst“ gratulieren. Er wagt es nämlich, die im Syrien- Krieg als Hilfsorganisation und Helden bejubelten Weißhelme als das zu bezeichnen, was sie tatsächlich sind: eine Untergruppe einer Terrororganisation, die sich als vermeintlich humanitäre Organisation in den westlichen Medien perfekt in Szene setzt. Diese kriminelle Organisation wird von westlichen Regierungen mit vielen Millionen unterstützt und es wurden ihr schon massiv gefälschte und „nach Drehbuch“ angefertigte Videos von angeblichen Hilfseinsätzen nachgewiesen.
Vor Wochen wurde berichtet, dass die syrische Armee bei der Einnahme von Terroristen- Stützpunkten in Ost- Ghouta auch auf Räumlichkeiten stieß, in denen Materialien zur Herstellung von Chemiewaffen gelagert waren. Damals wurde davor gewarnt, dass die Terroristen einen Chemiewaffenangriff inszenieren würden, um ihn der syrischen Armee in die Schuhe zu schieben. Anscheinend ist das jetzt passiert, denn die syrische Armee steht vor dem endgültigen Sieg über die Terroristen in Ost- Ghouta und sie hätte keinen Vorteil, Chemiewaffen einzusetzen; im Gegenteil. Sie wüsste genau, dass das Vergeltungsschläge der westlichen Allianz auslösen würde. Die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, ein kleiner, aber immer gut informierter Nachrichtendienst in London, weiß übrigens nichts von einem Giftgasangriff. Aber die Politiker der westlichen Welt reden schon von einem weiteren Verbrechen des Assad- Regimes, nennen Assad gar ein „Tier“, ohne zu wissen, was wirklich passierte. Aber das spielt auch keine Rolle; wen interessiert schon die Wahrheit? Es geht ja nur darum, Präsident Assad zu stürzen und die Beute, das heißt Syrien, aufzuteilen. Das ist der Grund des mittlerweile 7- jährigen Krieges, den so manche Leute immer noch „Bürgerkrieg“ nennen. Ein Krieg, in dem sich westliche Regierungen auf die gleiche Stufe von Terroristen stellen, indem sie diese unterstützen, aber scheinheilig vorgeben, diese zu bekämpfen.
Schon Franz Kafka wusste: „Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht“.

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