Was wurde uns seit spätestens 2015 nicht alles eingeredet, was wir doch für ein Glück haben mit der Massenmigration. Von Ärzten und Ingenieuren, von Atomphysikern und Weltraum- oder zumindest Flugzeugtechnikern und ähnlichen, von der Wirtschaft händeringend gesuchten Spezialisten war die Rede, die in die EU und somit logischerweise auch nach Österreich kommen würden. Wir könnten uns deswegen richtig glücklich schätzen, meinten die Politdarsteller mit treuherziger Miene. Anfangs galten diese Beteuerungen den Syrern, Afghanen, Irakern usw., sie wurden aber dann auf Grund sich verändernder Flüchtlingsströme auf Afrikaner ausgeweitet. Was tatsächlich kam, war bald nicht mehr zu verheimlichen und auch nicht mehr zu beschönigen. Der Anteil der überdurchschnittlich gebildeten und hoch motivierten Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten war sehr überschaubar und speziell bei den Afghanen überwog der Anteil der Analphabeten und jener, die kaum eine Schule von innen sahen. Bei den immer mehr nach Europa strömenden Afrikanern gilt das Gleiche. Das wird sogar durch eine Studie eines US- Meinungsforschungsinstituts belegt. Was viele Österreicher bis jetzt vermuteten, wird mit der Studie zur Gewissheit. Für Europa und da ganz besonders für die für Flüchtlinge lukrativen Zielländer, zu denen Österreich gehört, heißt es: Masse statt Klasse. Die „Krone“ titelt so: Europa nur zweite Wahl für gebildete Afrikaner“. Wer unter afrikanischen Flüchtlingen oder Zuwanderern einen hohen oder relativ hohen Bildungsstand hat, der bevorzugt die USA. Allerdings sind die USA auch sehr wählerisch bei der Aufnahme von Flüchtlingen und Zuwanderern; Ungebildete haben da schlechte Karten, die Auswahlkriterien sind streng. Man kann das auch so sagen: Wer von afrikanischen Zuwanderern in die USA gehen will, hat auf Grund seiner Ausbildung seine Karriere mit entsprechenden Verdienstmöglichkeiten und auch seinen sozialen Status im Sinn. Er ist gewillt, sich dafür anzustrengen; er will kein „Loser“ sein. Wer nach Europa will und sich da sogar sein Wunsch- Zielland aussuchen kann, ist vordergründig an seiner sozialen Absicherung interessiert. Das zeigt sich am hohen Anteil der Arbeitslosen unter den anerkannten Flüchtlingen. Das zeigt sich am hohen Anteil der Integrationsunwilligen. Das zeigt sich an der Kriminalitätsrate. Das zeigt sich an den vielen Großfamilien unter den Flüchtlingen, denn Kinder sind wie bares Geld, wenn es um Sozialleistungen geht. Das zeigt sich aber auch bei der Betrachtung der Studie. In den USA verfügen laut der Studie 69 Prozent der Zuwanderer aus Subsahara- Ländern mindestens über „eine gewisse College- Erfahrung“. In den europäischen Zielländern schaut es da ganz anders aus. In Italien sind es nur 10 Prozent, in Portugal 27 Prozent, in Frankreich 30 Prozent, in Großbritannien immerhin 49 Prozent, aber immer noch meilenweit weg von den 69 Prozent wie in den USA. Bewertet wurden übrigens Zuwanderer mit einem Alter von 25 Jahren oder mehr.

Unter dem Strich kann man sagen: Für Europa die Masse, für die USA die Klasse. Und trotzdem gibt es in Europa nach wie vor Politdarsteller, welche weiterhin die Masse bevorzugen. Rational ist das nicht zu begreifen.

Die Studie:

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