In Linz lief eine angemeldete und genehmigte Demonstration einigermaßen aus dem Ruder, immerhin finden sich Berichte darüber auf verschiedenen Webseiten, in Zeitungen und auch der ORF berichtete darüber. Ging es da um was Besonderes? Hat man was versäumt, wenn man nicht dabei war? Das ist Ansichtssache. Laut Medienberichten waren die“Identitären“ die Veranstalter der Demo, welche unter dem Thema „Gegen offene Grenzen“ stand. Da die als rechtsextrem eingestuften Identitären ja das personifizierte Feindbild der Linken und ganz besonders der Linksextremen sind, kam es, wie es kommen musste. „Ganz spontan“ versammelten sich etwa 40 linksextreme Gegendemonstranten, die dann den 15 Teilnehmern der Identitären- Demo gegenüberstanden. Laut Polizeisprecher lief das Ganze dann so ab: „Diese 15 Personen wurden dann von rund 40 gewaltbereiten Chaoten aus dem Hinterhalt heraus attackiert. Die Personen dürften auch Wurfgegenstände eingesetzt haben und waren mit Latten bewaffnet“. Das löste einen Großeinsatz der Polizei mit etwa 15 Streifen, Polizeihunden und einem Hubschrauber aus; auch die Straßenbahn konnte eine Zeitlang nicht fahren. Ein verletzter Polizist und zwei vorübergehend festgenommene linksextreme sogenannte Gegendemonstranten waren die Bilanz dieser politisch motivierten Auseinandersetzung. In den sozialen Medien feiern die Linksextremen ihren „Sieg“ gegen die Identitären und drehen dabei die Fakten um. An die Polizei gerichtet behaupten sie: „Sie haben hier eskaliert, nicht wir. Sie haben brutale Gewalt angewendet, um eine faschistische Kundgebung durchzusetzen. Wir werden nicht nach Hause gehen, bis die Faschisten zusammengepackt haben“.

In Österreich herrscht offiziell Meinungsfreiheit. Darunter verstehe ich, dass man seine Meinung äußern darf, solange sie nicht gegen Gesetze verstößt und auch Meinungen akzeptieren sollte, die man selbst nicht teilt und das betrifft auch politische Ansichten. Gerade die linken „Radikalinskis“ und Antifaschisten plärren unüberhörbar nach Meinungsfreiheit, fordern sie lautstark ein. Sie lassen aber etwas Gravierendes außer Acht . Sie sind nämlich nicht gewillt, andere Meinungen zu akzeptieren. Sie sind aber jederzeit bereit, ihre Meinung und ihre Ansichten mit Prügeln und Steinen zu untermauern und zu bekräftigen und durchzusetzen. Sie bezeichnen sich als Antifaschisten, aber ihre Vorgangsweisen und ihre Ansichten erinnern eher an Faschisten. Wie sagte schon der sozialistische Schriftsteller Ignazio Silvone: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus“.

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