Wenn man die „politische Korrektheit“ außer acht lässt, eckt man mittlerweile meist ganz kräftig an, wird man gern in eine bestimmte Schublade gesteckt. Auch wenn man Fakten auflistet, die eben nicht politisch korrekt sind. Genau das und nicht mehr mache ich. Da war jetzt bei einer TV- Diskussion anlässlich der Ermordung eines tschetschenischen Mädchens in Wien auch ein tschetschenischer Studentenvertreter als Studiogast dabei. Dieser Herr meinte unter anderem, dass besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund „eher zu Gewalt“ neigen würden und „fehlende Integrationspolitik“ eine Rolle spiele. Er meinte auch, dass viele Tschetschenen dazu neigen würden, „schnell zurückzuschlagen“. Zu diesen Äußerungen ist aber einiges zu sagen. Gewalttaten durch tschetschenisch- stämmige Menschen in Österreich ziehen sich seit Jahren wie ein roter Faden durch die Berichte in den Medien. Ob es sich da um angebliche religiöse Fanatiker handelt, die sich als „Sittenwächter“ aufspielen und Leute einschüchtern, bedrohen und auch schon einmal kräftig verprügeln, weil sie optisch nicht ihrem Weltbild entsprechen; ob es sich um arbeitslose oder/und arbeitsunwillige junge Männer handelt, die ihre Umgebung nerven bis terrorisieren oder bandenmässig Revierkämpfe mit anderen zugewanderten Ethnien austragen und dabei nicht vor dem Einsatz von Messern, Holzprügeln oder Eisenstangen zurückschrecken oder ob es zurückgekehrte „Gotteskrieger“ sind, die für Unbehagen auch bei der Staatspolizei sorgen; dieser Teil der tschetschenischen Community denkt nicht daran, sich anzupassen. Sie neigen auch nicht dazu, „schnell zurückzuschlagen“. Sie neigen eher dazu, schnell zuzuschlagen. Die vorgebrachte „fehlende Integrationspolitik“ ist eine billige Ausrede. Es kann doch nicht sein, dass man jeden Flüchtling oder gewesenen Flüchtling an der Hand nehmen und ihn auf Schritt und Tritt voll Fürsorge durchs Leben geleiten muss. Es gibt andere Ethnien, die wenig bis keine Integrationspolitik brauchen. Die sehen, wie es läuft und passen sich an. Meiner Meinung nach sind die Regierungen der letzten Jahre mitschuldig an der Situation. Aus falsch verstandener Toleranz und aus Angst, als fremdenfeindlich abgestempelt zu werden, ließ man diese Herrschaften viel zu lange gewähren, zeigte ihnen keine Grenzen auf und und schaute weg. Dadurch wurden sie in ihrer Meinung bestärkt, sich alles erlauben zu dürfen. Sie nehmen zwar unser Geld, aber sie verachten uns und unsere Lebensweise und wollen bei uns ihr Leben nach ihrer Tradition leben. Bis hin zur Blutrache, wie in einem Bericht zum Mädchenmord angemerkt wurde. Man kann nur froh sein,dass es sich nur um eine Minderheit handelt, denn auch die verursacht genug Probleme. Probleme, die die Politik nie ansprechen und erst recht nicht lösen wollte. Und wenn Rechtsanwalt Rast in der Sendung sagt, „man kann nicht alle Tschetschenen in einen Topf werfen“, hat er natürlich recht. Nicht recht hat er hingegen, wenn er meint, die Politik hole die Migranten ins Land und lasse sie dann „im Stich“. Die Politik lässt zwar die Migranten (oder Flüchtlinge) ins Land und lässt sie großteils auch hier, ob berechtigt oder nicht, aber die Politik holt sie nicht ins Land. Oder weiß Herr Rast da etwas, was die Allgemeinheit nicht weiß?

P. S.: Die Verbindung zu Tschetschenien, dem Land, aus dem die Familie flüchten „musste“, dürfte noch stark und intakt sein, denn das ermordete Kind soll laut Medienberichten dort begraben werden.

„Mord hat nichts mit Herkunft zu tun“

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