Anfang März überschlugen sich die die Meldungen in sämtlichen Medien zumindest der westlichen Welt zur sogenannten Skripal- Affäre. Ein russischer Doppelagent namens Skripal wurde nach längerer Haft in Russland im Zuge eines Agentenaustausches nach Großbritannien entlassen, wo dann nach Jahren auf ihn und seine Tochter mit einem extrem tödlichen Gift, einem militärischen Kampfstoff, ein Anschlag verübt wurde. Großbritannien behauptete sofort und ohne Beweise, dass die Russen dafür verantwortlich seien. Wie durch ein Wunder überlebten beide. Die Tochter wurde nach etwa 4 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen und in einem Telefonat mit einer in Russland lebenden Cousine sagte sie angeblich: „…Niemand hat irreparable Schäden…“ Wo die Tochter jetzt ist, wo ihr Vater ist und wie es ihm geht, darüber ist in den Medien nichts mehr zu erfahren.

Der angebliche oder tatsächliche Giftanschlag schlug jedenfalls hohe Wellen, ja löste eine politische Krise aus. Eine Menge westlicher Staaten haben russische Diplomaten ausgewiesen und die Russen wiesen die gleiche Anzahl westlicher Diplomaten aus; es entstand so etwas wie ein „Diplomaten- Tourismus“. Österreich wurde attackiert, weil es sich an den Diplomaten- Ausweisungen nicht beteiligte. Es gab die abenteuerlichsten Vermutungen und Schuldzuweisungen über das Gift. Die Briten suchten verzweifelt nach Beweisen, um die Russen eindeutig als Täter festnageln zu können. Es wurden zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen (OPCW) nahm eine Untersuchung vor. In ihrem Bericht bestätigte sie aber nur die britischen Untersuchungsergebnisse „in Bezug auf die Identität der toxischen Chemikalie“. Es wurde aber weder die russische Herkunft noch der Name des Giftes, nämlich „Nowitschok“, bestätigt. Regierungen und Nachrichtenagenturen hatten aber genau das schon vorher behauptet.

Hieß es anfangs, das Gift wurde nur in Russland hergestellt, kam dann eine Korrektur. In der Sowjetunion sei es hergestellt worden, hieß es dann und das ist doch ein gewaltiger Unterschied. Ein Schweizer Labor untersuchte im Auftrag von OPCW Proben des Skripal- Giftes und kam zum Ergebnis, dass es sich eindeutig um „BZ“ handle. Ein Gift, welches zu den chemischen Waffen Großbritanniens, der USA und anderer NATO- Staaten gehört(e) und in der Sowjetunion bzw. Russland nie hergestellt wurde. Nowitschok hingegen wurde angeblich in ehemaligen Teilrepubliken der UdSSR und heutigen NATO- Staaten produziert. Der tschechische Präsident z. B. bestätigte, dass noch 2017 in Tschechien Nowitschok hergestellt und getestet wurde. Und jetzt haben deutsche Medien berichtet, dass auch Deutschland zumindest eine Probe des Giftes Nowitschok hatte oder noch hat. Diese Medien berichten auch, dass in einigen NATO- Staaten das Gift produziert wurde, um z. B. Schutzausrüstung zu testen.

Die ganze westliche Welt behauptet, Russland habe den Giftanschlag ausgeführt. Dafür gibt es auch jetzt noch keine Beweise. Die beiden Skripals sind von der Bildfläche verschwunden, können nicht befragt werden. Russischen Behörden wurde der Kontakt mit der Skripal- Tochter verweigert, obwohl sie russische Staatsbürgerin ist. Das Gift „Nowitschok“ wurde (und wird eventuell noch) auch in NATO- Staaten produziert und getestet. Und das Gift „BZ“ ist eine chemische Waffe der NATO. War die Skripal- Affäre eine „false flag- Operation“ und wenn ja, warum? Und falls wirklich jemand vergiftet wurde; von wem und mit welchem Gift?

BND beschaffte Nowitschok…

Skripal- Gift identifiziert…

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