Ist einigen von den „Guten“ schon bewusst geworden, was sich Österreich mit der Großzügigkeit, mit der Toleranz, mit dem Wunsch nach Offenheit und Buntheit durch die Aufnahme von echten und angeblichen Flüchtlingen und mit der Weigerung oder dem Unvermögen, Übeltäter wieder abzuschieben, aufgehalst hat? Abgesehen einmal von den immensen Kosten, ist die Gewalt und die Kriminalität auf ein nie für möglich gehaltenes Niveau gestiegen (belegt u. a. dadurch, dass mehr als die Hälfte aller Gefängnisinsassen Ausländer sind); speziell Messerattacken sind mittlerweile leider alltäglich geworden. Ein Extrembeispiel war das mit einem Messer ermordete Mädchen mit tschetschenischen Wurzeln, dessen jugendlicher Mörder ebenfalls tschetschenischer Abstammung ist. Schon kurz nach der Festnahme des Täters war von Blutrache zu hören. Beim Begräbnis des Mädchens in Tschetschenien wurde diese Drohung konkretisiert; der Täter und seine Familie sollen der Blutrache zum Opfer fallen. Als Folge ist der Täter im Gefängnis in Einzelhaft und seine Eltern sowie sein Bruder sind an einem unbekannten Ort und stehen unter Polizeischutz. Und jetzt wird die Verteidigerin des jungen Mörders ebenfalls mit Mord bedroht; sie soll erstochen werden.

Dieser Fall ist, wie schon erwähnt, ein Extrembeispiel, aber er ist alles andere als ein Einzelfall. Österreich verändert sich bzw. wird verändert. Der Spruch eines mir unbekannten Autors trifft wie maßgeschneidert auf Österreich zu: „Das Problem mit den Asylanten und Wirtschaftsflüchtlingen ist, dass sie ihre Kultur mitbringen, die bei ihnen zuhause zu den Zuständen geführt hat, vor denen sie geflohen sind“. Jetzt haben diese Kultur und diese Zustände eben wir in Österreich. Darum die eingangs gestellte Frage, ob einige schon wach geworden sind oder ob sie noch immer im Dämmerzustand vor sich hin träumen.

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